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Wie Christoph Burkhard die Schwächephase des TSV Hollenbach erklärt

Hollenbach (lib) Vier Spiele in Serie nicht gewonnen, gegen Gersthofen die erste Heimniederlage kassiert: In Hollenbach läuft's derzeit eher mäßig. "Die Situation ist nicht einfach", findet auch der kickende Co-Trainer Christoph Burkhard. Freilich weiß der Ex-Profi um die hohen Erwartungen, die der dritte Platz der Vorsaison und der stark besetzte Kader im Umfeld ausgelöst haben. Dass die Mannschaft daher nach dem 0:2 gegen Gersthofen am Sonntag so langsam unter Druck steht, davon will der 34-Jährige nichts wissen: "Die letzte Saison war abartig, das war sensationell", urteilt er: "Aber um so etwas zu schaffen, muss wirklich alles passen - und das tut es im Moment nicht."


So muss der Trainerstab um Chefcoach Christian Adrianowytsch wegen Verletzten, Sperren und Urlaubern derzeit fast jede Woche eine neue Startelf zusammenstellen. "Wir sind am Limit", bilanziert Burkhard. Besonders Anführer und Abräumer Adrianowytsch fehle der insgesamt sehr jungen Mannschaft gewaltig, sagt der Trainerassistent. Martin Knauer hätte er zugetraut, diese Rolle einzunehmen - doch der brach sich das Handgelenk. Das alles "soll keine Ausrede sein", betont Burkhard, verweist aber gleichzeitig auf das Gersthofen-Spiel, in dem drei A-Jugendliche und der reaktivierte Frederik Meissner die Ersatzbank besetzten. "Frederik hat davor kein einziges Mal mit der Mannschaft trainiert", merkt er an.
Nichtsdestotrotz sei er mit der Leistung gegen Gersthofen nur in Halbzeit eins nicht einverstanden gewesen. Im zweiten Durchgang habe man Burkhard zufolge "gesehen, was in unserer Truppe steckt". Nach einigen Positionswechseln in der Pause "hatten wir die richtig starke Truppe aus Gersthofen bis zum 0:2 voll im Griff, hatten selbst Tormöglichkeiten", sagt der 34-Jährige und kommt dann auf die Chancenverwertung zu sprechen, die er als "unser Hauptmanko" ausgemacht hat. Burkhard ist aber überzeugt, dass Hollenbach am kommenden Sonntag in Stätzling punktet, "wenn wir an diese zweite Halbzeit anknüpfen".


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Veröffentlicht am 18.09.2019 09:13 Uhr




 

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