Kühbach    

Plan für Kühbacher Pfarrer-Knaus-Heim steht

Kühbach - Auf dem unbebauten Grundstück zwischen dem Pfarrer-Knaus-Heim, der Schrobenhausener Straße und der Pfarrer-Knaus-Straße soll ein dreigeschossiger Erweiterungsbau entstehen.


Geplant ist der Neubau eines vollstationären Pflegeheims mit 30 stationären Pflegeplätzen sowie zwei Plätzen für Menschen, die eine Kurzzeitpflege benötigen. Einem entsprechenden Bauantrag hat der Kühbacher Gemeinderat jetzt das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Dr. Otto Hartmann vom gleichnamigen Architekturbüro aus München stellte dem Gremium die Pläne vor.
Verbunden werden Alt- und Neubau im Erdgeschoss sowie im zweiten Obergeschoss. Im ersten und zweiten Stockwerk sind je 15 Bewohnerzimmer untergebracht, plus je ein Zimmer für die Kurzzeitpflege. Zentral wird es einen Gemeinschaftsraum geben beziehungsweise einen gemeinsamen Bereich, wo das Mittag- und Abendessen eingenommen werden kann. Die Zimmer erhalten bodentiefe Fenster, erläuterte Hartmann. Einzelzimmer werden 14, Doppelzimmer 20 Quadratmeter groß. Das Gebäude soll aus Kostengründen nur teilweise unterkellert werden. Das Dach wird nicht ausgebaut. Im Außenbereich soll eine kleine Gartenanlage mit Hochbeeten entstehen.
Bürgermeister Karl-Heinz Kerscher erläuterte, die Betriebserlaubnis für den Altbau bestand ursprünglich nur für 2025. Dadurch, dass nun ein Neubau entsteht, konnte sie auf 2030 ausgeweitet werden. In dem Zusammenhang dankte er dem Vorsitzenden des Pfarrer-Knaus-Heims Federico Freiherr von Beck-Peccoz und Heimleiter Klaus Ponkratz für ihr Engagement. Bis 2030 soll das alte bisherige Gebäude umgebaut werden. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt, gab Federico Freiherr von Beck-Peccoz bekannt, könnte im Altbestand eine Wohngemeinschaft für Auszubildende oder ausländische Pflegekräfte entstehen.

Von Thomas Winter


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Veröffentlicht am 18.11.2021 17:58 Uhr