Kühbach    

Kreuzung bleibt schwierig

Kühbach - Seit Jahr und Tag ist die "Kerscher-Kreuzung" in Kühbach ein Problem, besonders für Kinder, die an der unübersichtlichen Stelle queren wollen. Das Thema brachte Cornelia Schäffer in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats zur Sprache.


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Besonders für Kinder ist es schwer, die "Kerscher-Kreuzung" in Kühbach zu überqueren. Eine Lösung für das altbekannte Problem gab es bisher nicht. Foto: Carina Lautenbacher


Bürgermeister Karl-Heinz Kerscher kennt das Problem, weiß aber auch aus der Erfahrung der vergangenen Jahre: Die zuständigen Verkehrsexperten bei Polizei und Landratsamt lehnen eine Ampel und einen Zebrastreifen ab. Das liegt einerseits am fehlenden Verkehrsaufkommen, andererseits wiegt man mit einem Zebrastreifen Kinder womöglich in falscher Gewissheit: Übersieht ein Autofahrer den Zebrastreifen, kann es zu schweren Unfällen kommen. Kerscher wies aber darauf hin, dass Anfang Oktober wieder eine Verkehrsschau stattfinden wird. Er werde das Thema erneut ansprechen.
Dann solle man auch gleich den Weg der Waldkindergartenkinder berücksichtigen, regte Manfred Felber an. Er wohnt an der Schönbacher Straße und beobachtet dort die Raser in beide Richtungen. Wenn die mobile Geschwindigkeitsanzeigetafel dort postiert sei, werde wesentlich langsamer gefahren, teilte er mit. Eine feste Anzeigetafel könnte er sich deshalb als Lösung vorstellen. Vorerst werde erneut das mobile Gerät dort aufgestellt, sicherte Kerscher zu. Außerdem werde er auch diese Stelle mit der Polizei anschauen, sagte das Gemeindeoberhaupt. cal



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Veröffentlicht am 23.07.2020 15:57 Uhr



 
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