Inchenhofen    

Ein Leahader in Neuburg

Neuburg/Inchenhofen - Seit Monatsbeginn liegen die Geschicke beim Kreisverband des BRK Neuburg-Schrobenhausen in den Händen des neuen Geschäftsführers Anton Gutmann. Der 49-jährige Inchenhofener wurde aber nicht ins kalte Wasser geschmissen, war er doch zehn Jahre Stellvertreter seines Vorgängers Robert Augustin.


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Der Inchenhofener Anton Gutmann ist neuer Geschäftsführer beim BRK-Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen. Der Verband hat sich in den vergangenen Jahren stark vergrößert, ein weiteres Wachstum schließt der Inchenhofener nicht aus. Foto: Sebastian Hofmann


In dieser Zeit hat er geholfen, den Kreisverband von 160 auf nun 400 hauptamtliche Mitarbeiter zur vergrößern. Nun warten neuen Herausforderungen auf den Familienvater.
Denn im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen betreibt das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen die beiden Impfzentren in Mühlried und Neuburg. Und den Betrieb in Neuburg sowie die mobilen Impfteams hat das Kreiskrankenhaus an seinen Kooperationspartner, den BRK-Kreisverband, übergeben.
AZ: Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?
Gutmann: Ich habe Krankenpfleger gelernt, dann Industriekaufmann und dann Betriebswirtschaftslehre studiert.
AZ: Also ideale Voraussetzungen für Ihren jetzigen Job.
Gutmann: Wenn Sie das so bezeichnen, dann ist das so (lacht). 1987 hab' ich ehrenamtlich im Kreisverband Aichach-Friedberg angefangen. Also ich hab' schon eine lange Rot-Kreuz-Geschichte. Ich fahre seit über 30 Jahren Rettungsdienst, ich kenne sowohl das Ehrenamt als auch das Hauptamt.
AZ: Haben Sie lange nachdenken müssen, ob Sie sich auf die Stelle des Geschäftsführers bewerben?
Gutmann: Nein. Ich bin da auch selbst aktiv geworden. Es war ja auch ein ganz normales Auswahlverfahren, weil es bei uns im BRK eine Ordnung gibt, wie die Geschäftsführer auszuwählen sind. Die Stelle wurde intern wie auch extern ausgeschrieben. Es waren 30 Bewerber dabei.
AZ: Ein sehr spezielles Jahr liegt hinter uns. Haben Sie mal darüber nachgedacht, diesen Schritt an die Spitze wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Kraftakten nicht zu gehen?
Gutmann: Nein, das ist ja genau unser Geschäft. Die Bewältigung der Corona-Krise ist ja das, was das Rote Kreuz ausmacht. Sicher, es ist sehr viel Arbeit, verdammt viel Arbeit. Aber genau dafür sind wir da. Genau deswegen habe ich mich auf diesen Posten beworben.

Von Sebastian Hofmann

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Veröffentlicht am 11.03.2021 17:10 Uhr