Inchenhofen    

Toni Schoder macht's

Inchenhofen - Das Schützenheim der Hubertus-Schützen in Sainbach platzte am Mittwochabend aus allen Nähten, als Dr. Georg Heinrich bei der Aufstellungsversammlung der CSU/Freie Wählerfraktion Inchenhofen den Bürgermeister-Kandidaten bekanntgab. "Wir als Gruppierung sind sehr froh, einen so gut geeigneten Kandidaten gefunden zu haben. Es ist der Schoder Toni", verkündete Heinrich den rund 150 Besuchern. Weiter kam er nicht, denn dann brandete Applaus auf, und der Hoffnungsträger der Leahader Union betrat das Podest.


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Schlagkräftige Truppe: 28 Bewerber für den Gemeinderat und das Bürgermeisteramt stehen auf der Liste der Leahader Union. Annähernd 130 Stimmberechtigte waren am Mittwoch in das Schützenheim in Sainbach gekommen. Fotos: Thomas Winter


Bescheiden bedankte sich Anton Schoder für den frenetischen Beifall und stellte sich dann den wenigen vor, die ihn noch nicht kannten. Schoder ist 54 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. In Aichach hat er Abitur gemacht, später in Augsburg BWL studiert und ist seit 25 Jahren bei der Firma Pfeifer in Unterbernbach beschäftigt. Bei dem holzverarbeitenden Betrieb kümmert sich der Inchenhofener um das Controlling dreier Pfeifer-Standorte.
"Ich bin ein ausgesprochener Teamplayer", erklärte der 54-Jährige und verwies dabei auf seine Leidenschaft für den Fußball. Seit über 25 Jahren sei er Mitglied beim TSV Inchenhofen, habe früher aktiv gespielt und war zeitweise Abteilungsleiter. Freimütig räumte der "kleine Bruder" des CSU-Ortsvorsitzenden Heinrich Schoder ein, dass er mit dem Bürgermeisteramt bisher wenig am Hut hatte. "Aber da muss man sich eben reinfinden, der Karl (Metzger) wird sich am Anfang auch erst reinfinden haben müssen", so Schoder.


Von Thomas Winter


ToniSchoder
Freute sich über die breite Zustimmung: Anton Schoder.



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Veröffentlicht am 16.01.2020 17:44 Uhr



 
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