Inchenhofen    

Aus dem Voglbräu-Saal wird ein Chalet

Inchenhofen - Von Fremdenzimmer bis zu Kühlräumen reichten die Gerüchte, was im Veranstaltungssaal des Leahader Voglbräu künftig zu finden sein wird. Die Antwort: Nichts von allem. Bernadette und Thomas Mair, die Kinder der Wirtsleute Birgit und Hannes Mair, haben den Saal übernommen und einem Umbau unterzogen - ab Mitte November gibt es dort ein Chalet.


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Der Saal im Voglbräu in Inchenhofen wurde umgebaut. Die Geschwister Bernadette und Thomas Mair haben ihn im Stil eines Chalets eingerichtet. Fotos: Nayra Weber


Als Chalet wird üblicherweise ein im Alpenraum verbreiteter ländlicher Haustyp oder eine mit Holz hochwertig ausgestattete Almhütte bezeichnet. Bernadette und Thomas Mair, 24 und 26 Jahre alt, sind beide oft und gerne in Österreich im Urlaub und haben diesen Stil dort kennengelernt. Thomas Mair wohnt in München und ist seit fünf Jahren im Event-Bereich und seit einem Jahr als selbstständiger Event-Manager tätig; Bernadette Mair hat seit drei Jahren die Service-Leitung im Voglbräu inne. Beide haben im Hotelfach ihre Ausbildung im Schindlerhof in Nürnberg absolviert. Als ihre Eltern mit dem Gedanken spielten, den Veranstaltungssaal der Gaststätte zu verkleinern oder das Nutzungskonzept zu verändern, kam die nächste Generation der Wirtsfamilie ins Spiel. Aus der Anfangsidee, den abgetrennten kleineren Raum zu nutzen, wurde schließlich der Wunsch, ein Chalet zu gestalten. Entstanden ist in zwei Monaten Planung und zweieinhalb Wochen Umbau das rund 100 Quadratmeter große Chalet, das bis zu 80 Plätze bietet. Der hintere Teil des Saals wird weiterhin von den Eltern betrieben und dient als Versammlungsraum für bis zu 60 Personen.

Das Voglbräu-Chalet wird am Freitag, 15. November, eröffnet. Ab 21 Uhr findet dort ein "offener Barabend" statt. Eröffnung am 15. November

Von Nayra Weber



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Veröffentlicht am 28.10.2019 16:23 Uhr



 
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Polizeieinsatz in Aichach

Aindling

Wilde Flucht mit dem Moped

Aindling - Weil sein Fahrzeug kein Kennzeichen trug, sollte ein 19-jähriger Mopedfahrer am Freitag gegen 14.50 Uhr angehalten werden. Wie die Polizei am Wochenende mitteilte, hatte der Verkehrsteilnehmer darauf nicht so wirklich Lust. Einer zivilen Streife war der 19-Jährige auf der Kreisstraße AIC 8 kurz vor Petersdorf aufgefallen. Auf Anhaltesignale reagierte er allerdings nicht, selbst nicht, als Blaulicht und Martinshorn hinzukamen. Der Mopedfahrer, so heißt es im Polizeibericht, hätte sich immer wieder umgedreht und teilweise auf bis zu 90 Stundenkilometer beschleunigt. Die Verfolgungsjagd hatte begonnen. Weitere Verkehrsteilnehmer steuerten ihr Fahrzeug in Appertshausen an den rechten Fahrbahnrand, um der Polizei den Weg zu erleichtern, der Mopedfahrer zog an den Fahrzeugen vorbei und fuhr weiter - in Richtung Binnenbach. Während der Fahrt wechselte der 19-Jährige immer wieder auf die linke Fahrspur, um das Überholen des Polizeiautos zu verhindern. In einem günstigen Moment schafften es die Beamten allerdings doch. Kein Problem für den Mopedfahrer: Seine Flucht setzte er mit hoher Geschwindigkeit auf dem Fahrradweg fort. Nun hatte der Streifenwagen freie Bahn, fuhr die Straße etwas weiter hinunter um dann in einen Feldweg nach rechts einzuscheren. Dort war der 19-Jährige schließlich gezwungen anzuhalten. Bei einem missglückten Ausweichmanöver kollidierte er zuletzt noch mit der rechten hinteren Seite des Polizeiautos und die Verfolgungsjagd nahm ein jähes Ende. Der 19-Jährige verletzte sich dabei leicht, Rettungswagen und Notarzt entließen den jungen Mann aber bereits an der Unfallstelle wieder. Der Schaden am Moped beläuft sich auf 300 Euro, der am Auto stand am Wochenende nicht fest. Zu allem Überfluss stellte sich in einem freiwilligen Drogentest heraus, dass der Mopedfahrer wohl Amphetamine sowie THC (Cannabis) im Körper hatte. Zur Blutentnahme kam er mit auf die Wache. Jetzt muss er sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Fahren ohne Zulassung verantworten. Das Kleinkraftrad wurde sichergestellt.