Inchenhofen    

Auf dem Weg zum Not-Kommandanten

Inchenhofen (roe) Inchenhofens Bürgermeister Karl Metzger hat nach wie vor keinen Nachfolger für Richard Hartmann gefunden. Noch exakt bis Freitag läuft dessen Bestellung als Kommandant der Leahader Feuerwehr. Dann ist endgültig Schluss und für Metzger guter Rat teuer. Drei Monate bleiben ihm ab Freitag noch, um auf freiwilliger Basis einen neuen Kommandanten wählen zu lassen und in Dienst zu stellen. Andernfalls muss er einen Not-Kommandanten verpflichten.


Die Feuerwehr gehört zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde, die sie in aller Regel mit Freiwilligen erfüllt. Klappt das mit dieser Freiwilligkeit nicht, kann daraus aber auch eine Pflichtfeuerwehr werden. Laut Feuerwehrgesetz können Gemeinden im Bedarfsfall Einwohner zwischen 18 und 60 zum Feuerwehrdienst heranziehen, wenn etwa die erforderliche Mindeststärke anders nicht erreicht werden kann. Das ist in Inchenhofen keineswegs der Fall, in Sachen Kommandanten-Posten schaut es momentan aber danach aus, als ob es zu einer bayernweit überaus seltenen Verpflichtung kommen könnte. Zumal für diese Position natürlich ganz besondere Voraussetzungen gelten.
Verpflichtet werden könnte auch der frühere Kommandant. Theoretisch zumindest. Ob das Sinn machen würde, steht auf einem anderen Blatt. Das weiß auch der Bürgermeister, der einräumt, trotz durchaus geführter Gespräche mit möglichen Kandidaten noch keine Lösung gefunden zu haben. "Es ist nicht einfach", so Karl Metzger.
Die Situation ist verfahren. Die amtierenden Führungskräfte haben heuer bei der Generalversammlung eine weitere Amtszeit abgelehnt und das mit mangelnder Zusammenarbeit mit der Kommune begründet (wir berichteten). Lesen Sie den ganzen Artikel in der Aichacher Zeitung.


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Veröffentlicht am 26.08.2019 23:00 Uhr




 

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