Hilgertshausen    

Ein Miteinander und Füreinander: Neuer Pfarrer in Tandern

Tandern - Feierlich wurde am Sonntag am späten Nachmittag in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul in Tandern die Amtseinführung des neuen Pfarrers der Pfarreiengemeinschaft Michael Heinrich begangen. Nach den Möglichkeiten der Corona-Abstandsregelungen war die Pfarrkirche besetzt, als eine beeindruckend starke Zahl von geistlichen Mitbrüdern zusammen mit dem neuen Pfarrer und dem Dekan des Dekanates Aichach-Friedberg, Stefan Gast, musikalisch begleitet von Orgel und Trompete zum Altar einzog.

Pfarrer Michael Heinrich ist bereits seit 1. September als Nachfolger von Pfarrer Paul Riesinger in der Pfarreiengemeinschaft mit den Pfarreien Tandern, Hilgertshausen, Pipinsried und Alberzell tätig. Pfarrangehörige aus den vier Pfarreien kamen deshalb zum Einführungsgottesdienst.
Dekan Stefan Gast aus dem Wallfahrtsort Inchenhofen nahm im großen Kreis von über 13 Pfarrern - darunter auch der Heimatpfarrer Heinrichs Wertingen - sowie aus dem Dekanat die festliche Einführung von Pfarrer Michael Heinrich in die Pfarreiengemeinschaft vor und übergab ihm die Ernennungsurkunde. Für Dekan Stefan Gast war es eine große Freude, die Amtseinführung für den neuen Seelsorger, der über elf Jahre in der Pfarreiengemeinschaft Stein im Oberallgäu tätig war, vornehmen zu dürfen. Der Dekan freute sich über die große Teilnahme an der Amtseinführung. 
Nach seiner Erneuerung der Bereitschaftserklärung zum priesterlichen Dienst von Pfarrer Heinrich verlas Dekan Gast die von Diözesanbischof Bertram Meier unterzeichnete Ernennungsurkunde und führte den neuen Pfarrer bei der Akklamation zur Ausdeutung des Priesteramtes zu den liturgischen Orten der Pfarrkirche, zum Taufbrunnen, zum Beichtstuhl, zum Ambo, dem Altar und Vorstehersitz. Der Tanderner Kirchenchor unter der Leitung von Martina Neugschwender an der Orgel begleitete die Akklamation und den Festgottesdienst musikalisch.
Zum Miteinander und Füreinander forderte Pfarrer Heinrich in seiner Predigt auf. Christus solle dabei zum Vorbild genommen werden, der Glaube an Gott solle Orientierung und Halt im Leben bieten. Gerade dies müsse in der gegenwärtigen schwierigen Zeit gelten. Gemeinsam wollten sich die Pfarrgemeinden auf den Weg machen und eine mitreißende, aufbauende Gemeinschaft bilden, geeinigt im Geiste einer verbundenen Gemeinschaft.

Von Franz Hofner



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Veröffentlicht am 29.09.2020 16:57 Uhr



 
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