Hilgertshausen    

1200 Enten trotzen dem Ostwind

Hilgertshausen-Tandern - Immer am Ostermontag ist Renntag in Hilgertshausen. Allerdings rennen da weder Pferde noch Ochsen oder Hunde an der Ilm entlang, sondern kleine Plastikenten sollen sich einen Wettkampf liefern. Wegen des Ostwinds war das in diesem Jahr gar nicht so einfach.


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Am Zieltrichter gab es einen Stau bis sich die Sieger-Enten durchsetzen konnten. Fotos: Josef Ostermair


Die Schützen-Jugend, die das Rennen veranstaltete, wusste aber, wie man mit Laubbläsern und Paddeln nachhelfen konnte. Heuer gab es sogar einen Teilnehmerrekord, der den frühlingshaften Temperaturen, aber auch der langen Corona-Durststrecke geschuldet sein könnte. Auf jeden Fall waren noch nie so viele Zuschauerinnen und Zuschauer dabei und auch die Zahl der Enten erreichte ein Rekordhoch. 1200 gelbe und ein paar pinkfarbene Enten sollten von der einen Ilmbrücke zur anderen geschickt werden. Weil sich aber schon im Vorfeld abzeichnete, dass die "Tiere" wegen des Ostwinds nicht vorankommen werden, entschied die Schützenjugend von Ilmtaler Gumpersdorf, das Gaudium kurzfristig auf halber Strecke zu starten.
Zuvor hatten sich die 850 Zuschauer, darunter zahlreiche Kinder, für eine oder mehrere nummerierte Enten entschieden und fieberten mit, bis ihr Plastiktier Fahrt aufgenommen hatte und das Ziel an der Brücke am alten Sportplatz erreichte. 
Merlin Möhler aus dem Lager der Jungschützen gratulierte Julia Knaus aus Tandern zum Gewinn des achten Hilgertshausener Entenrennens. Die 39-Jährige freute sich riesig über den Rundflug.
Von Josef Ostermair

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Julia Knaus aus Tandern gewann das achte Hilgertshausener Entenrennen, Merlin Möhler gratulierte ihr zum Rundflug-Gutschein.



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Veröffentlicht am 18.04.2022 18:16 Uhr