Dasing    

Ein "Flugplatz" für Dasing

Dasing - Für reichlich Diskussionsstoff, obwohl keiner der Dasinger Gemeinderäte etwas dagegen hatte, sorgte der Antrag zur Nutzung eines Paramotor-Start- und Landeplatzes auf Dasinger Flur. Das betreffende Grundstück ist zweigeteilt und befindet sich zum Teil in Privatbesitz, der andere Teil gehört der Gemeinde.


"Es handelt sich freilich nicht wirklich um einen Flugplatz", stellte Bürgermeister Erich Nagl gleich zu Beginn klar. Auf dem Gelände würde es keine bedeutsamen Veränderungen geben. "Es bleibt mehr oder weniger eine Wiese", erklärte das Gemeindeoberhaupt. Aber das Luftamt fordere halt eine Genehmigung. Betroffen sei bislang nur ein Dasinger, der die Paramotor-Start- und Landebahn in Anspruch nehme.
"Man muss sich einen Gleitschirm vorstellen, deren Pilot einen Propeller im Rucksack hat", machte Erich Nagl das Bild anschaulich. Gestartet werde mit Motorunterstützung parallel zur Autobahn, die Landung erfolge leise, ohne Motorkraft. Der entstehende Geräuschpegel sei mit einem Moped oder Roller vergleichbar.


Von Alfred Haas


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Veröffentlicht am 19.09.2019 09:57 Uhr




 

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