Aindling    

Schulwald bei Todtenweis

Aindling/Todtenweis - Auf einer Freifläche von etwa 1000 Quadratmetern haben 28 Schüler der neunten Klasse der Mittelschule Aindling viele kleine Bäume gepflanzt. Die Kahlfläche, die sich im Lechauwald westlich von Todtenweis befindet, entstand nach Trockenschäden und Borkenkäferbefall.


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Über 1000 Pflanzen brachten Schüler und Schülerinnen der Aindlinger Mittelschule kürzlich in den Boden des Lechauwaldes bei Todtenweis ein. Foto: Sofia Brandmayr


Nun entstand ein "Schulwald". Mit viel Freude gingen die Jugendlichen ans Werk. Sie wurden von Förster Rolf Banholzer, den Bauhofmitarbeitern Peter Wagner, Michael Bair und Julia Mayr angelernt. Vom Bauhof Todtenweis wurden die Tage vorher schon das Gelände vom Unkraut befreit und die nötigen Löcher gebohrt.
Durch die Klimaveränderung wird die Fichte, die hauptsächlich dort wuchs, nicht mehr optimal versorgt. Die Fiche ist ein Flachwurzler und kann bei Trockenheit nicht genügend Wasser aufnehmen. Dadurch kommt es zu Dürre und der Baum wird dann noch vom Borkenkäfer befallen. Nun wurden sogenannte klimatolerante Baumarten wie Traubeneiche, Flatterulme, Wildbirne und Kiefer gepflanzt.
Die Jugendlichen sollen durch solche Aktionen wieder für die Natur sensibilisiert werden. Wichtig hierbei ist auch der örtliche Bezug durch die Entstehung eines solchen Mischwaldes, wie Förster Rolf Banholzer mitteilte. Lehrer Cornelius Mauz möchte durch diese Aktion seinen Schülerinnen und Schülern auch das Interesse an Handwerksberufen näherbringen. Auch Bürgermeisterin Gertrud Hitzler und Bürgermeister Konrad Carl kamen vorbei, pflanzten ebenso einen Baum und brachten den jungen Pflanzern eine Brotzeit mit. Über zwei Stunden arbeiteten die Jugendlichen fleißig und brachten die 1000 Pflanzen sorgfältig in den Boden ein. Dieser "Schulwald", der hier entstand, soll auch in den nächsten Jahren auf dem Plan der Schule stehen. Dann sollen Pflegemaßnahmen stattfinden. brs


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Veröffentlicht am 19.11.2021 18:31 Uhr