Aindling    

Wohnungen am Erlberg

Aindling - Am Erlberg in Aindling soll ein Mehrfamilienhaus mit rund 20 Wohnungen gebaut werden. Das hat der Bauausschuss der Marktgemeinde in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend besprochen.


Das Architekturbüro 17A aus Königsbrunn stellte die aktuellen Pläne vor. Das Gremium formulierte einige Änderungswünsche und genehmigte letztlich den Vorbescheid. Nun geht der Bauantrag an das Landratsamt, die zuständige Behörde. Architekt Stefan Degle hatte bereits Kontakt mit Kreisbaumeister Andres Richter, der "voll und ganz" hinter dem Projekt stünde.
Ursprünglich hätte am Erlberg ein Mehrgenerationenhaus entstehen sollen. Unter dieser Prämisse hatte die damalige Eigentümerin des Grundstücks laut Aindlings Bürgermeisterin Gertrud Hitzler verkauft. Der Bauträger sah später laut Hitzler keine Möglichkeit, das Generationenwohnen umzusetzen.
Nun hat das Architekturbüro einiges an den Plänen geändert, wie zum Beispiel die Reduktion um ein Geschoss auf zwei Stockwerke. Das Gebäude wird also niedriger und komplett barrierefrei sein. Den Baustil bezeichnet Stefan Degle als "ländlich", vermutlich werde es sich um eine Holzkonstruktion handeln. Ob die Wohnungen verkauft oder vermietet werden, stehe noch nicht fest. Baubeginn soll laut Degle im Frühjahr 2021 sein.
Das Bauvorhaben beinhaltet 20 barrierefreie Wohnungen mit rund 60 Quadratmetern Wohnfläche. Degle erklärte weiter, dass alle Wohnungen - umringt von einem parkähnlichen Grundstück - ebenerdig von der Hangseite erschlossen werden und sich nach Süden mit Blick auf Aindling orientieren sollen. Die Wohnungen erhalten Freibereiche mit Loggien oder Terrassen, die Gartenwohnungen zusätzlich privat nutzbare Gartenanteile. Das Gebäude soll laut Architekturbüro nach dem neuesten Energiestandard in einer Holzhybridkonstruktion erbaut werden. Baubeginn ist für das Frühjahr 2021 vorgesehen. Der Bauherr ist die Drei A Hausbau GmbH aus Königsbrunn.
Bürgermeisterin Gertrud Hitzler erklärte auf Nachfrage unserer Redaktion, dass das geplante Gebäude immerhin 47 Meter lang sein wird, was manchem Gremiumsmitglied etwas aufstieß. Ursprünglich war geplant, zwei rechteckige Gebäude versetzt zueinander zu erstellen. Damit hätte es keine 47 Meter lange Front gegeben, sondern zwei 23 Meter beziehungsweise 24 Meter lange Baukörper, die nicht in einer Linie gelegen hätten. Positiv findet Hitzler die Reduktion der Gebäudehöhe.

Tanja Marsal



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Veröffentlicht am 17.09.2020 17:07 Uhr



 
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