Aindling    

Stopselclub in Feierlaune

Eisingersdorf - Zum 50-jährigen Bestehen ließ es der Stopselclub Eisingersdorf am vergangenen Wochenende kräftig krachen. Auch die nicht ausbleibenden Regenschauer konnten der guten Laune bei Veranstaltern und Gästen nichts anhaben.

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Bereits am Freitagabend füllte sich das große Festzelt mit der rund 60 Meter langen Bar, die beiden DJs Bebo und Nick brachten die Besucher in Partystimmung. Der Samstag begann mit Regen, worauf das Lebenkickerturnier spontan ins Festzelt verlegt wurde. Das erste Oldtimertreffen in Eisingersdorf zog über 100 Fahrzeuge, überwiegend Bulldogs und Unimogs, an. Bürgermeister Tomas Zinnecker zapfte das erste Fass an, anschließend unterhielt die Musikkapelle Kühbach die Gäste im sich stetig füllenden Zelt. Geehrt wurden die Gründungsmitglieder, darunter Ludwig Grammer, heute Präsident des TSV Aindling, der den Stopselclub in den ersten Jahren führte (Bericht folgt).
Engagement
Am Sonntag hieß es dann früh aufstehen für die Stopsler. Bereits ab 8 Uhr wurden die vielen Gastvereine begrüßt. Pfarrer Babu hielt den Festgottesdienst, der musikalisch vom Liederchor Aindling umrahmt wurde. Der Geistliche wies darauf hin, dass sich der Stopselclub zum Wohl der Gemeinschaft engagiere. Er wünschte dem Verein weiter viel Erfolg. Der Gottesdienst endete mit der Bayernhymne, die die Besucher in voller Inbrunst und mit Unterstützung der Kapelle "Letz Fetz" sangen.
Bürgermeister Zinnecker lobte in seiner Festrede die Vereinsmitglieder und den Zusammenhalt im Ort. Nur so seien solche Feste zu bewältigen. Die Bürgermedaille des Marktes Aindling in Silber gab es für Josef Kigle, der seit vielen Jahren bei jedem Fest dabei ist, sich in vielen Vereinen einsetzt und darüber hinaus auch als Organisator des Weihnachtsmarktes fungiert.
Ein Höhepunkt war schließlich der Festumzug durch Eisingersdorf. Angeführt vom Jubelverein mit seinen hübschen Maderl in Dirndl und den Burschen in Lederhose ging es durch den Ort. Insgesamt nahmen 67 Vereine teil, gefeiert wurden sie von den zahlreichen Zuschauern am Straßenrand. So mancher Marschierer hatte zwar konditionelle Probleme, das lag vermutlich aber nur an der langen Zugstrecke... Beim Einzug ins Zelt gaben die Fahnenträger unter den Anfeuerungsrufen der Besucher alles, die Stimmung brodelte.
So endete am frühen Sonntagabend ein perfekt organisiertes Fest, von dem man in Eisingersdorf sicher noch lange sprechen wird.

Von Josef Kigle
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Veröffentlicht am 15.07.2019 23:00 Uhr




 

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