Aindling    

Anspruchsvolle Übung

Aindling - Eine Großübung absolvierten rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, First Responder, Bäuerle Ambulanz sowie die Notärzte aus Aichach am Aindlinger Feuerwehrhaus. Initiiert wurde der Übungsabend von Roland Schoberth, Notfallsanitäter bei Bäuerle Ambulanz und Wachleiter in Aindling. Ziel war, die First-Responder-Kräfte sowie die in der Ausbildung befindlichen Rettungsdienstkräfte zu schulen. Die Notärzte sowie die Kräfte der Feuerwehr Aindling profitieren ebenfalls von der umfänglichen Praxisübung.


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Eine gemeinschaftliche Übung fand in Aindling statt. Dabei waren Teilnehmer der First Responder, des Rettungsdienstes der Bäuerle Ambulanz, die Notärzte aus Aichach unter Führung des Leitenden Notarztes Martin Müller (Krankenhaus Aichach) und Kräfte der Feuerwehr Aindling. Initiiert wurde die Übung von Roland Schoberth, Notfallsanitäter bei Bäuerle Ambulanz und Wachleiter der Rettungswache Aindling. Foto: Sebastian Siegmund


Die theoretischen Schulungen wurden von Gabi Schoberth, Praxisanleiterin und Notfallsanitäterin, in der Fahrzeughalle durchgeführt. Anschließend folgten die Praxisübungen im Bauhof Aindling. Hier wurden unterschiedliche Unfall-Szenarien aufgebaut und abgearbeitet. Die Organisation übernahm hier Martin Müller, Leitender Notarzt, tätig im Krankenhaus Aichach.
Die drei Einsatzübungen liefen wie folgt ab: Die Übungsleitstelle übergab dem First Responder, der Feuerwehr Aindling sowie den weiteren Rettungsmitteln die Einsatzmeldung. Die Kräfte trafen zeitversetzt ein und arbeiteten die Lagen wie im Ernstfall ab. In den Einsätzen gab es Zustandsverschlechterungen der Unfallpatienten sowie Lageänderungen. Die Einsatzkräfte merkten nahezu nicht mehr, dass es sich um eine Übung handelt, so real waren die Lagen gestellt, berichtet Andreas Ehleider, Kommandant der Aindlinger Feuerwehr. Die letzte Übung war seiner Ansicht nach die anspruchsvollste: Unfall mit zwei Autos, einer davon auf dem Dach liegend, insgesamt vier eingeklemmte Personen galt es zu befreien. Die Feuerwehr Aindling schaffte Versorgungsöffnungen, unterstützte die First Responder und den Rettungsdienst und leitete die Rettung ein. Ein vermisstes Kind verschärfte hier die Lage. Der einsetzende starke Regen machte das Szenario noch realer. Trotz den wechselnden Teams habe man die professionelle Zusammenarbeit bemerkt, stellte Ehleider fest.

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Die Teams arbeiteten gut zusammen, um die fast real wirkenden Übungsszenarien zu meistern.



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Veröffentlicht am 16.07.2021 17:58 Uhr