Aichach    

Hilfe für die, die Hilfe brauchen

Aichach - In kaum einer Region Deutschlands lebt es sich so gut wie im Wittelsbacher Land. Im Dreieck zwischen München, Augsburg und Ingolstadt ist die Arbeitslosigkeit extrem niedrig, die Löhne sind hoch, die Lebensqualität bestens. Und doch gibt es auch hier Menschen, die in Not sind und die sich selbst Kleinigkeiten, die für andere selbstverständlich sind, nicht leisten können. Seit 19 Jahren hilft diesen Menschen die Stiftung "Bürger helfen Bürgern", und wie jedes Jahr unterstützt die AICHACHER ZEITUNG die Stiftung mit einer Weihnachtsspendenaktion.


In den vergangenen Jahren sind bei diesen Aktionen, die die AZ mit einer Artikelserie begleitet, jeweils zwischen 14 000 und 21 000 Euro von den Menschen im Aichacher und Altomünsterer Land gespendet worden. Wobei die Stiftung das ganze Jahr über tätig ist. In diesem Jahr wurden bereits mehr als 30 Familien und Projekte mit insgesamt 24 000 Euro unterstützt, wie Thomas Sixta, AZ-Verleger und Stiftungsvorsitzender, erklärt. Das Spektrum der Hilfe ist breit und praktisch unbegrenzt. Die Stiftung springt bei Mietschulden ein oder wenn eine Heizungsrechnung mal nicht gezahlt werden kann, sie hilft, wenn Kinder aus sozial schwachen Familien nicht mit ins Schullandheim fahren können oder sie zahlt das Pausenbrot, wenn, auch das kommt vor, zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter wegen einer Krankheit selbst das nicht mehr leisten kann. Die Gründe, wie und warum es zu solchen Notlagen kommt, sind vielfältig. "Gerade bei plötzlichen Ereignissen wie Tod oder schwerer Erkrankung mit damit verbundenem Einkommenswegfall kommen Familien, die finanziell bisher gerade so ihren kargen Lebensunterhalt verdienen konnten, in finanzielle Schwierigkeiten. Bis staatliche Hilfen beantragt und bewilligt sind, vergeht oft Zeit, in der die Kosten weiterlaufen, aber nicht mehr durch Einnahmen gedeckt werden können. Wenn dann der Vermieter mit Kündigung und der Strom- oder Wärmeversorger mit Liefereinstellung droht, wird es existenziell und die Menschen wenden sich verzweifelt an soziale Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten", sagt Thomas Sixta und verweist auf ein Grundprinzip der Stiftungsarbeit: die Kooperation mit sozialen und caritativen Einrichtungen.

Für viele Spender ist wichtig, dass das Geld, das sie geben, auch wirklich dort ankommt, wo es benötigt wird. Das kann die Stiftung durch die seit Anfang bestehende Kooperation mit der AICHACHER ZEITUNG gewährleisten.
Das Verlagshaus übernimmt die gesamte Werbung und Verwaltung, "Bürger helfen Bürgern" muss für diesen Bereich kein Geld ausgeben. Das heißt: Jeder gespendete Cent kommt auch wirklich bei den Menschen an, die Hilfe brauchen.

Von Dr. Berndt Herrmann



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Veröffentlicht am 04.12.2019 17:41 Uhr



 
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