Aichach    

Geschichte virtuell serviert

Aichach (roe) Dreh- und Angelpunkt der Bayerischen Landesausstellung 2020 in Aichach wird die ehemalige Feuerwehrzentrale an der Martinstraße sein. Bis aus dem schlichten Betonbau das "Feuerhaus" geworden ist, in dem man die Entstehung der bayerischen Städtelandschaft virtuell erleben und auch einen Blick in die Zukunft werfen kann, ist noch einiges zu tun. Der Bauausschuss des Stadtrates billigte am Dienstagabend die Pläne des Hauses der Bayerischen Geschichte und sagte auch Ja zu den rund 200 000 Euro, die für die anstehenden Umbaumaßnahmen im Inneren notwendig sind. Noch offen ist dabei, wie viel die Änderung der Fassade kosten wird. Wie mehrfach berichtet, soll die Silhouette einer alten Stadtmauer dargestellt werden, der Schlauchtrockenturm soll optisch in einen Doppel-Spitzturm verwandelt werden. Als Material kommen Streckmetall sowie Holz zum Einsatz.


So soll sich die Fassade der alten Feuerwehrzentrale samt Schlauchtrockenturm an der Martinstraße zur Bayerischen Landesausstellung präsentieren. Ob die Stadtmauer-Silhouette gleich nach Ende der Ausstellung wieder abgebaut wird, ist noch offen. Grafik: Gruppe Gut Gestaltung Bozen


Die frühere Fahrzeughalle wird zum Veranstaltungsraum umfunktioniert. Dazu ist unter anderem ein neuer Bodenbelag notwendig, um ein gerades Gehen zu ermöglichen. Weitere Punkte der langen Liste umfassen eine Garderobe, ein Büro für Beschäftigte, rollstuhlgerechte Rampen sowie hochwertige WC-Mietcontainer. Den Bodenbelag - OSB-Platten auf einer Holzkonstruktion -, die komplette Inneneinrichtung und die Klimatechnik stellt das Haus der Bayerischen Geschichte.
Wie es nach der Ausstellung weiter geht, ist noch offen. 


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Veröffentlicht am 30.10.2019 22:00 Uhr




 

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