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Alles beim Alten

Haunswies - "Ich hoffe, dass wir die Sache in einer halben Stunde durchziehen können." So hatte der Haunswieser Gemeinderat Gerald Eberl die nötige Wiederholungsnominierung der Haunswieser Wählergemeinschaft (HWG) kommentiert. Er sollte fast Recht behalten: Der zweite Anlauf war in gut 40 Minuten erledigt, die bestehende Liste wurde im Block von den 24 Wahlberechtigten einstimmig abgesegnet.


Wie bereits mehrfach berichtet, musste die Nominierungsversammlung vom November wegen eines Ladungsfehlers wiederholt werden. Damals wurde nicht nur über die Liste abgestimmt, die Anhänger der HWG hatten sich auch mehrheitlich dafür ausgesprochen, in der Bürgermeisterfrage neutral zu bleiben.
Daher war die Nominierung eines Bürgermeisterkandidaten in der Einladung zur Versammlung am Donnerstag nicht mehr vorgesehen.
Nachdem die HWG die Liste ohne Änderungen abgesegnet hatte, entspann sich auf Nachfrage von Hans-Dieter Eckhard dennoch eine erneute Diskussion über diese Frage; es ging um den Unterschied von Nominierung und Unterstützung. Im Verlauf der Debatte beantragte Eckhard, Bürgermeister Markus Winklhofer zu unterstützen. Einige Teilnehmer, darunter auch Listenführer Kaspar Wallner, meldeten aber Bedenken an, man könne die nun erfolgte Nominierung der Liste mit einer Abstimmung über die Unterstützung eines Bürgermeisterkandidaten erneut gefährden. Nach telefonischer Rücksprache mit Wahlexperten erklärte Versammlungsleiter Eberl, dass rein rechtlich keine "Unterstützung" vorgesehen sei. Um einen Kandidaten zu nominieren, müsse eine erneute Versammlung stattfinden, da die Bürgermeisternominierung nicht Gegenstand der jetzigen Versammlung gewesen sei. Damit gab sich Eckhard zufrieden. vga



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Veröffentlicht am 10.01.2020 17:38 Uhr



 
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