Affing    

Nach Frontalzusammenstoß mit Lastwagen: 63-Jähriger schwer verletzt

Haunswies - Schwere Verletzungen trug nach einem Unfall am Montag bei Haunswies ein 63-jähriger Autofahrer davon. Gegen 16.30 Uhr war ein 32-jähriger Lastwagenfahrer auf der Kreisstraße AIC 4 von Haunswies Richtung Igenhausen auf die Gegenfahrbahn geraten. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß zwischen dem Lkw und dem Wagen des 63-Jährigen.


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Bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag bei Haunswies wurde ein Autofahrer schwerverletzt. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn war ein Lastwagen auf die Gegenspur geraten, wo es zum Frontalzusammenstoß kam. Foto: Andreas Mießl/Feuerwehr Affing


Etwa 300 Meter nach dem Ortsende von Haunswies fuhr der Lastwagen im Bereich einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, das ein 63-Jähriger lenkte. Der Autofahrer wurde in seinem Wagen, der stark beschädigt war, eingeklemmt. Er musste von den Rettungskräften der Feuerwehren aus Haunswies, Affing, Hollenbach und Igenhausen befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde der Mann mit dem Rettungswagen in die Uniklinik Augsburg gefahren.
Laut Polizei Aichach dürfte nach ersten Ermittlungen die Unfallursache nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn sein; Stichwort: Aquaplaning. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von insgesamt 26.000 Euro.



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Veröffentlicht am 05.11.2019 10:11 Uhr



 
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Polizeieinsatz in Aichach

Aindling

Wilde Flucht mit dem Moped

Aindling - Weil sein Fahrzeug kein Kennzeichen trug, sollte ein 19-jähriger Mopedfahrer am Freitag gegen 14.50 Uhr angehalten werden. Wie die Polizei am Wochenende mitteilte, hatte der Verkehrsteilnehmer darauf nicht so wirklich Lust. Einer zivilen Streife war der 19-Jährige auf der Kreisstraße AIC 8 kurz vor Petersdorf aufgefallen. Auf Anhaltesignale reagierte er allerdings nicht, selbst nicht, als Blaulicht und Martinshorn hinzukamen. Der Mopedfahrer, so heißt es im Polizeibericht, hätte sich immer wieder umgedreht und teilweise auf bis zu 90 Stundenkilometer beschleunigt. Die Verfolgungsjagd hatte begonnen. Weitere Verkehrsteilnehmer steuerten ihr Fahrzeug in Appertshausen an den rechten Fahrbahnrand, um der Polizei den Weg zu erleichtern, der Mopedfahrer zog an den Fahrzeugen vorbei und fuhr weiter - in Richtung Binnenbach. Während der Fahrt wechselte der 19-Jährige immer wieder auf die linke Fahrspur, um das Überholen des Polizeiautos zu verhindern. In einem günstigen Moment schafften es die Beamten allerdings doch. Kein Problem für den Mopedfahrer: Seine Flucht setzte er mit hoher Geschwindigkeit auf dem Fahrradweg fort. Nun hatte der Streifenwagen freie Bahn, fuhr die Straße etwas weiter hinunter um dann in einen Feldweg nach rechts einzuscheren. Dort war der 19-Jährige schließlich gezwungen anzuhalten. Bei einem missglückten Ausweichmanöver kollidierte er zuletzt noch mit der rechten hinteren Seite des Polizeiautos und die Verfolgungsjagd nahm ein jähes Ende. Der 19-Jährige verletzte sich dabei leicht, Rettungswagen und Notarzt entließen den jungen Mann aber bereits an der Unfallstelle wieder. Der Schaden am Moped beläuft sich auf 300 Euro, der am Auto stand am Wochenende nicht fest. Zu allem Überfluss stellte sich in einem freiwilligen Drogentest heraus, dass der Mopedfahrer wohl Amphetamine sowie THC (Cannabis) im Körper hatte. Zur Blutentnahme kam er mit auf die Wache. Jetzt muss er sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Fahren ohne Zulassung verantworten. Das Kleinkraftrad wurde sichergestellt.