Affing    

Mühlhauser warten weiter auf die Baustellen

Affing - Die Mühlhauser warten sehnlichst auf einige Straßenbaustellen. Doch sie werden weiter warten. Der Berg ist marode, Anwohner leiden unter dem Lärm der Lkw, die auf der rumpeligen Fahrbahn noch lauter sind als sonst. Fußgänger und Radler, die etwa zur Schule nach Bergen wollen, haben es nicht gerade komfortabel, zur Rushhour staut es sich den Berg hinauf und in Richtung Rehling. Die Kreuzung an der Tankstelle ist überlastet, und wer links aus dem Gewerbegebiet Richtung Affing abbiegen will, muss sich auf ein längere Wartezeiten einstellen.

Dass sich bald etwas ändern könnte, darauf machte Christoph Eich-staedt vom Staatlichen Bauamt in Augsburg wenig Hoffnung.
Er war am Mittwochabend zu Gast im Affinger Verkehrsausschuss, legte seine Planungsansätze dar - und ging am Ende einer langen Sitzung als der Überbringer schlechter Nachrichten. Die zahlreichen Anwohner waren nicht begeistert. Das konnte Eichstaedt nachvollziehen, blieb aber dennoch bei seiner Linie, eins nach dem anderen anzugehen. Hinsichtlich der Sanierung des Mühhauser Bergs sagte der Fachmann eine etwa noch zweijährige Planungszeit voraus. Gerhard Faltermeier fand, man doktere nur an Symptomen herum, und regte in Bezug auf die Nordumfahrung an, schon jetzt in die tiefere Trassenprüfung einzusteigen, die sowieso nötig sei, statt auf die Westumfahrung zu warten. Er stellte auch die Prüfung von alternativen Routen, etwa über Derching, in den Raum. Eichstaedt zeigte auch hier Verständnis, meinte aber man sei schneller, wenn man eins nach dem anderen auf den Weg bringe. Auch, um nicht weiter zu polarisieren. Winkelhofer erinnerte daran, dass es einen Beschluss zum Bau der Nordumfahrung gebe.

Von Verena Heißerer


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Veröffentlicht am 04.07.2019 23:00 Uhr




 

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