Der Jahresrückblick 2023 der Aichacher Zeitung
Veröffentlicht am 18.05.2024 22:38, aktualisiert am 20.05.2024 12:41

TSV Aindling verteilt bei 0:2-Heimniederlage Geschenke

<b>In seinem letzten Spiel</b> im Aindlinger Trikot mühte sich Antonio Mlakic (rechts) vergebens. Der TSV beendete die Landesliga-Saison mit einer 0:2-Heimniederlage gegen den FC Memmingen 2. (Foto: Siegfried Kerpf)
In seinem letzten Spiel im Aindlinger Trikot mühte sich Antonio Mlakic (rechts) vergebens. Der TSV beendete die Landesliga-Saison mit einer 0:2-Heimniederlage gegen den FC Memmingen 2. (Foto: Siegfried Kerpf)
In seinem letzten Spiel im Aindlinger Trikot mühte sich Antonio Mlakic (rechts) vergebens. Der TSV beendete die Landesliga-Saison mit einer 0:2-Heimniederlage gegen den FC Memmingen 2. (Foto: Siegfried Kerpf)
In seinem letzten Spiel im Aindlinger Trikot mühte sich Antonio Mlakic (rechts) vergebens. Der TSV beendete die Landesliga-Saison mit einer 0:2-Heimniederlage gegen den FC Memmingen 2. (Foto: Siegfried Kerpf)
In seinem letzten Spiel im Aindlinger Trikot mühte sich Antonio Mlakic (rechts) vergebens. Der TSV beendete die Landesliga-Saison mit einer 0:2-Heimniederlage gegen den FC Memmingen 2. (Foto: Siegfried Kerpf)

Auch wenn so mancher aus der Aindlinger Funktionärsriege unmittelbar nach der 0:2 (0:2)-Niederlage gegen die „Zweite” des FC Memmingen ob einer verpassten besseren Platzierung im Endklassement etwas verschnupft war, so sprachen die Rot-Weißen spätestens bei der Abschlussfeier doch von einer sehr guten Landesliga-Saison, die der Aufsteiger als Neunter beendete. „Wir können zufrieden sein”, sagte der scheidende Trainer Christian Adrianowytsch, „am Gesamteindruck ändern auch die beiden letzten Niederlagen nichts mehr.” Schließlich stellten die Aindlinger mit Meister Unterhaching 2 die zweitbeste Abwehr der Liga. „Unsere stabile Defensive war der Grundstock für den Klassenerhalt”, so der Augsburger.

Letztendlich, führte Adrianowytsch weiter aus, sei nach dem Erreichen des Klassenerhalts die Luft raus gewesen. Das hat sich am Samstag gerade bei den beiden Gegentoren deutlich bemerkbar gemacht. Schon nach fünf Minuten ließ sich Abwehrchef und Kapitän Patrick Stoll allzu leicht von Lukas Bettrich die Kugel abjagen, dessen Querpass Jonas Kaufmann nur noch über die Linie zu drücken brauchte.

Auch beim zweiten Gegentor halfen die Aindlinger in Gestalt von Nico Gastl kräftig mit, als dieser im eigenen Strafraum Kaufmann unnötig von den Beinen holte. Den fälligen Strafstoß verwandelte FCM-Kapitän Musa Youssef (0:2, 23.). „Das waren zwei dicke Geschenke von uns”, sagte Adrianowytsch, der zumindest nach der Pause mit dem Engagement seines Teams zufrieden war, auch wenn Gästetorhüter Noah Kufner erst in der Schlussphase bei Gastls Großchance (77.) erstmals eingreifen musste. Eine gute Gelegenheit hatte dann auch noch Thomas Steinherr, dessen Flugkopfball dann aber doch um einige Meter am Memminger Kasten vorbeiging (81.). Zum Ende hin wollten Fatlum Talla und Gästekapitän Youssef anscheinend noch Leben in den ansonsten wenig aufregenden Sommerkick bringen. Für die beiden Streithähne endete die Saison mit einer Zeitstrafe dann schon etwas früher.

TSV Aindling: Berger – Burghart (89. Hanreich), Stoll, Menhart, Schöttl – Mlakic, Schuster (61. Robinson) – Talla, Müller (73. Steinherr), Gastl (84. Baumeister) – Kronthaler (46. Lohner).

Tore: 0:1 Kaufmann (5.), 0:2 Youssef (23., Foulelfmeter) – SR: Spyra (Erding) – Z: 100 – Gelbe Karte: Lohner/Deufel – Zeitstrafe: Talla (83.), Youssef (83.).


Von Herbert Walther

Sportredakteur

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