Rund 150 Wohnmobile beziehungsweise Wohnwagen mit vorwiegend französischen Kennzeichen haben sich dort eingerichtet. Bei dem Camp handelt es sich um ein „Treffen fahrenden Volkes”, wie Manfred Listl, Ordnungsamtsleiter der Stadt Aichach, auf Nachfrage unserer Redaktion erklärt.Das Sinti- und Romatreffen dauert einige Tage, war aber nicht bei der Stadt angemeldet, so dass sich Vertreter von Ordnungsamt und Polizei nach Bekanntwerden ein Bild vor Ort machten. Die Wiese gehört einem Landwirt, der sie bis Dienstag, 12. Juli, an die Camper vermietet hat. Laut Listl hätte er das Treffen dennoch bei der Stadt anmelden müssen, da die Wiese nicht für diesen Zweck gedacht ist.Solche Dinge regelt die Baunutzungsverordnung. Listl stellt klar, dass eine (nicht dauerhafte, also zeitlich begrenzte) Nutzung für andere Zwecke durchaus möglich ist, allerdings eben nur nach Anmeldung bei den zuständigen Behörden. Hintergrund ist die Frage, ob alles mit rechten Dingen zugeht und beispielsweise die Umwelt nicht verschmutzt wird, nennt Listl als Beispiele. Ob die Nicht-Anmeldung Konsequenzen haben wird und ein Bußgeld nach sich zieht, werde derzeit noch geprüft.Jedenfalls gehe von den Campern keinerlei Gefahr für die Bevölkerung aus, versichert Ordnungsamtschef Manfred Listl.