Riesenfreude war den Pipinsriedern Spielern am Samstag nach dem 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen das Bayernliga-Schlusslicht Kirchheimer SC nicht anzumerken, Riesenerleichterung hingegen schon. „Vor dem Spiel hätte ich ein 2:0 sofort unterschrieben, danach überwiegt ein bisschen die Enttäuschung über die vielen vergebenen Chancen”, fasste Co-Spielertrainer Jochi Müller die Stimmung bei den Gelb-Blauen zusammen. Kevin Gutia hatte mit einem Prachtschuss aus 18 Metern für das 1:0 gesorgt (20.), Philipp Federl nach einem grandiosen Solo von Fabian Benko das 2:0 erzielt. Erst als die beeindruckend souveräne Frauen-Bundesliga-Schiedsrichterin Davina Lutz nach 93 Minuten die Partie beendete, konnte sich die gelb-blaue Gemeinde sicher sein, dass sie den ersten Dreier nach vier sieglosen Spielen im Sack hatte.