Inklusion auf der Augsburger Freilichtbühne

Johannes Nagel und Christiane Schuller beim Übersetzen in Gebärdensprache für das Musical „Kiss me, Kate” im Sommer vergangenen Jahres. (Foto: Jan-Pieter Fuhr)
Johannes Nagel und Christiane Schuller beim Übersetzen in Gebärdensprache für das Musical „Kiss me, Kate” im Sommer vergangenen Jahres. (Foto: Jan-Pieter Fuhr)
Johannes Nagel und Christiane Schuller beim Übersetzen in Gebärdensprache für das Musical „Kiss me, Kate” im Sommer vergangenen Jahres. (Foto: Jan-Pieter Fuhr)

Auf der Augsburger Freilichtbühne gibt es in diesem Sommer, ab Samstag, 17. Juni, das Musical „Drei Musketiere” nach dem Roman von Alexandre Dumas zu sehen und zu hören. Das Musical, das laut Staatstheater für seine großartigen Gesangs- und Tanzszenen bekannt ist, soll sich aber auch an Menschen richten, die nicht hören oder sehen können.

Die Vorstellungen am 7. und 8. Juli werden daher für Menschen mit Sehbehinderung und für gehörlose oder schwerhörige Menschen angeboten. Dies funktioniert zum einen per Live-Audiodeskription – das bedeutet, dass das visuelle Geschehen auf der Bühne live eingesprochen und auf ein individuelles Empfangsgerät übertragen wird – und per Tast-Einführung ab 19.30 Uhr, mit Requisiten, Kostümen und Bühnenbild-Oberflächen, Treffpunkt Eingang E, zum anderen mittels Gebärdensprache – zwei Dolmetscher übersetzen die gesamte Vorstellung direkt vor der Bühne. Auch für letzteres gibt es um 19.30 Uhr am Treffpunkt Eingang E eine Einführung.

Interessierte werden gebeten, ihre Tickets per Telefon oder E-Mail beim Besucherservice zu bestellen und dabei das Stichwort „Audiodeskription” oder „Gebärdensprache” anzugeben. Alle Informationen zu den inklusiven Angeboten des Staatstheaters Augsburg gibt es unter staatstheater-augsburg.de/inklusion. (pm)

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