Da es zu Beginn der Kunstnacht regnete, wurde das Graffiti-Projekt am Stadtplatz kurzerhand auf Samstag verschoben. „Es war einfach zu unvorhersehbar, wann es aufhört, und die Leinwand war zu nass”, erklärt Daniel Döbner, der gemeinsam mit Aaaron Roßner deshalb erst am Samstag an der großen Leinwand zur Tat schritt. Doch auch der neue Termin hatte seine Tücken: Am Nachmittag schien die Sonne stark von hinten auf die Leinwand und erschwerte den beiden Graffiti-Sprayern die Sicht während der Arbeit. Die beiden freischaffenden Künstler aus Augsburg waren rund sechs Stunden beschäftigt, bis das Werk fertig war. Es sei spontan entstanden, die beiden haben zuvor keinen Plan angefertigt, sondern einfach drauf losgelegt, erzählen sie. Im Vornherein klar gewesen sei nur, dass Mandala-Elemente enthalten sein sollen.