Ski und Rodel gut, doch ein vernünftiges Bayernligaspiel war am Samstag zwischen dem TSV Schwaben Augsburg und dem FC Pipinsried in der zweiten Hälfte im Ernst-Lehner-Stadion nicht mehr möglich. Kurz vor der Halbzeitpause setzte dichtes Schneetreiben ein, das den Platz binnen weniger Minuten in eine weiße Winterlandschaft verwandelte. „Das hatte mit einem regulären Fußballspiel nichts mehr zu tun”, erklärte hinterher Pipinsrieds Trainer Martin Weng. Mit seiner Meinung stand der Dasinger keineswegs alleine da. Nicht nur der ehemalige Pipinsrieder Spielertrainer Marco Küntzel (jetzt Trainer des VfR Neuburg) sprach von „irregulären Bedingungen”. Auch für Schwaben-Co-Trainer Roland Bahl (früher TSV Aindling) seien die Verhältnisse in der zweiten Spielhälfte „nicht optimal” gewesen. „Aber am Ende verlieren wir das Spiel”, konstatierte Weng. Durch einen Treffer nach knapp einer Viertelstunde, als der Untergrund noch grün war, gewannen die Schwaben 1:0, womit sie nach dem Patzer von Landsberg (1:2 in Kirchheim) die Tabellenführung übernahmen.