In der Regel hat Martin Weng 24 Stunden nach einem Match seine Analysen abgeschlossen und kann mit einer gewissen Distanz über das Geschehene sprechen, ganz unabhängig vom Ergebnis. Gestern Nachmittag arbeitete das 2:2 bei Türkspor Augsburg aber immer noch in ihm. Sein Kopfschütteln über die Tatsache, dass die Mannschaft eine 2:0-Führung nicht seriös nach Hause geschaukelt hat, war ihm anzuhören. „Wenn man spielerisch nicht in der Lage ist, einen Gegner zu bezwingen, dann muss man andere Mittel einsetzen“, sagte der Pipinsrieder Cheftrainer und meinte solche Dinge wie Kampf und Leidenschaft.