Der Jahresrückblick 2023 der Aichacher Zeitung
Veröffentlicht am 21.05.2024 23:00

65. Bittgang nach Maria im Elend

<b>Zur Kriegerwallfahrt</b> nach Maria im Elend werden auch heuer viele Wallfahrer und Gläubige erwartet. (Foto: Wilhelm Wagner)
Zur Kriegerwallfahrt nach Maria im Elend werden auch heuer viele Wallfahrer und Gläubige erwartet. (Foto: Wilhelm Wagner)
Zur Kriegerwallfahrt nach Maria im Elend werden auch heuer viele Wallfahrer und Gläubige erwartet. (Foto: Wilhelm Wagner)
Zur Kriegerwallfahrt nach Maria im Elend werden auch heuer viele Wallfahrer und Gläubige erwartet. (Foto: Wilhelm Wagner)
Zur Kriegerwallfahrt nach Maria im Elend werden auch heuer viele Wallfahrer und Gläubige erwartet. (Foto: Wilhelm Wagner)

Der Kameraden- und Soldatenverein Baar rüstet sich zu seiner alljährlichen Kriegerwallfahrt nach Maria im Elend, die heuer am Sonntag, 26. Mai, bereits zum 65. Mal stattfindet. Vorsitzender Franz Ruisinger und seine Mitstreiter erwarten dazu zahlreiche Gläubige sowie fast 100 Vereine und hoffen auf gutes Wetter.

Fest zum jährlichen Terminkalender in Baar und für die Wallfahrtskapelle Maria im Elend gehört die Kameraden- und Soldatenwallfahrt immer am letzten Sonntag im Mai. Als deutliche Demonstration gegen Gewalt und für Frieden und Freiheit hat sich dieser Bittgang, der zum Dank für die glückliche Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft entstand, einen weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannten Namen gemacht. Jedes Jahr nehmen fast 100 Vereine an der Fußwallfahrt teil.

Sie treffen sich ab 7.45 Uhr an der Mehrzweckhalle in Baar, wo es Gelegenheit gibt, sich mit Weißwürsten nochmals zu stärken. Um 9 Uhr heißt es dann Aufstellung nehmen für den etwa halbstündigen Fußweg. Begleitet von drei Musikkapellen geht es hinaus zum Gnadenort. Gegen 9.45 Uhr beginnt an der Kapelle der Gottesdienst unter freiem Himmel. Hierzu werden wieder viele Gläubige, die mit Fahrrad, Auto oder Bus anreisen, erwartet. Diese sind angehalten, Sitzgelegenheiten selbst mitzubringen, da die aufgebaute Bestuhlung den Fußwallfahrern vorbehalten ist. Als Zelebrant für den Festgottesdienst konnte man Pfarrer Reinfried Rimmel aus Horgau gewinnen.

Unmittelbar zur Wallfahrt gehört am Ende des Gottesdienstes das Gedenken an alle Opfer von Kriegen, Vertreibung und Gewalt, darunter auch die bei verschiedenen Auslandseinsätzen gefallenen Bundeswehrsoldaten. Die Gedenkrede, bevor sich die Fahnen senken, wird der frühere Landtagsabgeordnete Johann Häusler aus Biberbach halten.


Von Wilhelm Wagner
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