Todtenweis    

Haberl weicht für Schübl

Todtenweis – Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Todtenweis begrüßte Vorsitzender Ludwig Grammer neben Bürgermeister Thomas Riß auch Kreisbrandmeister Helmut Hartmann im Gasthaus Golling. 13 Tagesordnungspunkte hatte man sich vorgenommen.

<p>Haberl weicht für Schübl </p>

Kassier Johannes Schübl berichtete kurz aber detailliert über die Ein- und Ausgaben des Vereins. Schriftführer Tobias Leopold verlas die Chronik und erinnerte unter anderem an einen gelungenen Faschingsball, ein Starkbierfest, eine Grillfeier und die Teilnahme an der Dorfweihnacht.

Kommandant Peter Haberl berichtete über Feuerwehrübungen im Dorf und von unterschiedlichen Gruppenübungen für Leistungsabzeichen und Truppmannausbildung. Zu acht Einsätzen musste die Todtenweiser Wehr insgesamt ausrücken. Neben diesen Einsätzen fanden auch Sicherheitswachen bei verschiedenen örtlichen Veranstaltungen der Vereine und Kirche statt.

Im vergangen Jahr wurden wieder acht Jugendliche in die Wehr aufgenommen, zwölf Teilnehmer konnten die Truppmannausbildung Teil II erfolgreich beenden und zwölf Feuerwehrlehr legten ihre Leistungsabzeichen in unterschiedlichen Stufen ab.

Mit diesem, seinem 18. Bericht, endet die dritte Amtszeit für Kommandant Peter Haberl. Er stellte sich für Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung. Auch sein Stellvertreter Hubert Wolf kandidierte nicht mehr. Für ihr langjähriges Engagement wurden die beiden von Bürgermeister Thomas Riß mit dem Gemeindewappen geehrt. Kreisbrandmeister Helmut Hartmann überreichte dem Duo das silberne Ehrenkreuz mit Urkunde.

In ihre Fußstapfen treten nun Johannes Schübl (bisher Kassier) als Erster Kommandant, sein Stellvertreter ist Josef Wackerl (bisher stellvertretender Jugendwart). Weiterhin wurden bei der Versammlung gewählt: Kassier – Julian Brugger (bisher stellvertretender Kassier); stellvertretender Kassier – Wolfgang Barl (wieder in der Vorstandschaft, früher langjähriger Gerätewart); stellvertretender Jugendwart – Stefan Schwede (bisher Beisitzer); Beisitzer – Peter Haberl; stellvertretender Gerätewart – Hubert Wolf.

Vorsitzender Ludwig Grammer stellte fest, dass bei der Todtenweiser Wehr zur Zeit ein großer Umbruch stattfinde. Nachwuchs sei genügend vorhanden, aber: „Die Feuerwehr braucht aber auch die Älteren“, so Grammer. Ein gutes Zusammenspiel von Jung und Alt bringt eine gute Truppe.“

Auch im Atemschutz fanden verschieden Übungen statt, so der Spezialist Manfred Bachmeir – unter anderem die Bekämpfung von Fettbrand. Zwei Neulinge, Matthias Escher und Michael Haas, legten erfolgreich die Prüfung für den Atemschutz ab.

Über eine Beitragserhöhung stimmten die Mitglieder anschließend ab. Bisher waren drei Beitragsgruppen berücksichtigt. Jugendliche und Rentner, aktive und passive Mitglieder. Ab sofort wird in zwei Gruppen eingeteilt. Die aktiven Mitglieder zahlen zehn Euro und die passiven Mitglieder 16 Euro. Bürgermeister Thomas Riß bedankte sich für die leider erfolglosen Bemühungen um den Todtenweiser Eislaufplatz. Zunächst waren die Minustemperaturen ausgeblieben und als es dann endlich kalt genug war, hatten Unbekannte die Folie zerstört und das Wasser lief aus.

Bezüglich des Antrages der Feuerwehr Todtenweis für ein neues Feuerwehrgerätehaus verkündete Bürgermeister Thomas Riß, dass er noch im ersten Halbjahr 2011 die Standortfrage klären möchte. Über die Planungen hinsichtlich Größe und Ausstattung des neuen Gerätehauses fänden noch Gespräche statt.

Für zehn Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr wurden Peter Brandmayr, Tobias Brandmayr, Markus Zierer, Stefan Schwede und Stefan Rabas geehrt.

Wegen einer neuen Regelung konnten Stefan Bachmeir, Bernhard Riß, Franz Färber und Thomas Lindermeir für ihre 25-jährige Tätigkeit in der Todtenweiser Wehr momentan noch keine Ehrung entgegen nehmen, denn diese wird vom Landrat persönlich im Landratsamt Aichach vorgenommen. Für 30 Jahre aktiven Dienst bekam der stellvertretende Vorsitzende Georg Bürger eine Auszeichnung. Aufgrund seines hervorragenden Einsatzes in der Feuerwehr als Jugendwart, Gruppenführer und als Maschinist wurde Josef Wackerl zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Bei Wünsche und Anträge kam die Nachfrage von Thomas Lindermeier nach einem Vereinsausflug zur Sprache. Herbert Schön nannte dazu eine Skifahrt als Alternative.

Von Sophia Brandmayr

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Veröffentlicht am 14.03.2011 18:03 Uhr




 

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