Sielenbach    

Sonnig, solide, selbstbewusst

Sielenbach – Er hat es sich tatsächlich ernsthaft überlegt. Nach Jahrzehnten in der Kommunalpolitik, zwölf Jahren als Bürgermeister und der Doppelbelastung von Beruf und Ehrenamt während der ganzen Zeit sei die Aussicht auf einen Ruhestand ohne Verpflichtungen eine Option gewesen, sagt Martin Echter. Andererseits: Warum sollte er aufhören, jetzt, wo die Gemeinde so gut da steht?

<p>Sonnig, solide, selbstbewusst </p>

Sie ist mittlerweile oft erzählt worden, und auch der Sielenbacher Bürgermeister hat sie oft erzählt: die Geschichte, wie aus der einst am höchsten verschuldeten Gemeinde im Landkreis, die vor allem durch den „Saustall-Streit“ bekannt war, das „Sonnendorf“ wurde, in das Besuchergruppen aus ganz Europa kommen, das seit zwei Jahren schuldenfrei ist und ein neues Rathaus samt Bauhof mehr oder weniger nebenbei baut. Nach zwölf anstrengenden Jahren will der 63-jährige Tödtenrieder, der sich fit und motiviert für weitere sechs Jahre fühlt, nun die Früchte dieser Arbeit auch etwas genießen. Wobei das nicht heißt, dass er sich auf die faule Haut legen wird.

Der Lebensentwurf des Bautechnikers, der bis zum vergangenen Jahr im Bauamt der Gemeinde Altomünster gearbeitet hat, sieht Müßiggang nicht vor. Auch als „hauptamtlich ehrenamtlicher“ Bürgermeister will er an den Maximen und Überzeugungen festhalten, die für ihn grundlegend sind: neben Fleiß sind das Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Solidität. „Salamitaktik und halbe Wahrheiten gibt es bei mir nicht.“ Und beim Bauen gilt für ihn wie im Leben: Man solle nichts übertreiben, aber was man macht, gut und vernünftig betreiben.

Durchaus stolz ist er, dass er durch eigene Pläne und die Bauüberwachung die Baukosten der Gemeinde immer niedrig gehalten hat: sei es beim neuen Rathaus, bei der Kinderkrippe, und bei der anstehenden Kindergartenerweiterung wird es demnächst wohl auch so sein.

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Veröffentlicht am 15.10.2014 00:04 Uhr




 

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