Sielenbach    

26 Kanonen begrüßen 2011

Sielenbach (twe) Mit lautstarken Kanonen- und Böllerschüssen und riesigen Rauchschwaden wurde am Samstag in Sielenbach das neue Jahr begrüßt. Der ortsansässige Krieger- und Soldatenverein begrüßte insgesamt 26 Kanoniere und Böllerschützen aus den Landkreis Aichach-Friedberg, Dachau, Neuburg, Augsburg und Neu-Ulm zum diesjährigen Neujahrsanschießen.

<p>26 Kanonen begrüßen 2011 </p>

Zunächst richtete Bürgermeister Martin Echter einige Worte an die Bevölkerung. Dabei hob er vor allem die Aktivitäten der Vereine, Chöre, Musikgruppen, Blaskapelle und Feuerwehr hervor, die nach seinen Worten beispielhaft sind und dazu beitragen, dass die Gemeinde lebens- und liebenswert sowie attraktiv ist.

Bevor es nun aber mit der „Ballerei“ losgehen konnte, durfte natürlich auch die Blaskapelle Sielenbach nicht fehlen. Diese war bereits seit den Vormittagsstunden von Haus zu Haus in der Gemeinde unterwegs und machten zum Abschluss einen Abstecher beim Neujahrsschießen.

Danach eröffneten die Schießleiter Franz Moser und Michael Kreutmeier das Geschehen. Als erstes wurde jeder Kanonier und Böllerschütze vorgestellt und diese erwiderten den Gruß mit einem Einzelfeuer. Die meisten Kanonen und Standböller waren bis zu einer Kapazität von etwa 100 Gramm Schwarzpulver zugelassen. Lediglich die Feuerschützen aus Aichach und die Kanone des KSV aus Gerolsbach verfeuerten um die 300 Gramm Schwarzpulver, was an der Lautstärke des Knalls deutlich für die rund 300 Zuschauer zu hören war.

Der KSV Kühbach hatte erstmals einen Standböller mit einer Zulassung von sogar 1000 Gramm Schwarzpulver eingesetzt, was sich dann aber leider nicht im Knall wiederspiegelte.

Die zweite Schießübung bestand aus einem schnellen Reihenfeuer. Es begannen dabei die Böllerschützen gefolgt von den Kanonen, die sich an der Ecknach entlang vom Dorfplatz Richtung Raiffeisenbank aufgestellt hatten. Die erste Runde der Schießübung wurde mit einem gleichzeitigen Salutschuss aller Schützen beendet.

Nach einer kurzen Pause, in der sich die Besucher mit Glühwein und extra angefertigten Kanonenwürsten versorgen konnten, wurden nochmals jeweils drei Schießübungen von den Teilnehmern absolviert, ehe an einem eiskalten Neujahrstag 2011 die Schützen ihre Standböller und Kanonen wieder auf die Autoanhänger zum Abtransport verstauten.

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Veröffentlicht am 03.01.2011 16:30 Uhr




 

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