Schiltberg    

Altbürgermeister nun Ehrenmitglied

Schiltberg – Der Krieger- und Soldatenverein Schiltberg ernannte bei seiner Generalversammlung Altbürgermeister Franz Xaver Schmid einstimmig zum Ehrenmitglied. Positive Tätigkeitsberichte und Bilanzen zeigten, wie sich der Verein das Jahr über in die Dorfgemeinschaft eingebracht hatte.

 

In seinem Tätigkeitsbericht nannte Vorsitzender Josef Breitsameter unter anderem die Beteiligung an der BKV-Kreisversammlung. Dankesworte richteten Breitsameter und Bürgermeister Josef Schreier an die Sammler der Kriegsgräberfürsorge. 1686 Euro brachten Franz Xaver Schmid und Josef Hartl in Schiltberg (688 Euro), Hans Reitmeir in Höfarten/Gundertshausen (188), Josef Wörle in Allenberg (376), Hans Tyroller und Hubert Binzer in Rapperzell (201) sowie Franz Xaver Schmid in Aufhausen/Holzhausen/Bergen (133) für diesen guten Zweck zusammen.

Die Zahlen von Kassier Josef Hartl fielen ebenfalls erfreulich aus. Die Jahresrechnung schloss mit einem deutlichen Plus. Das meiste Geld wurde für die Mitgliederpflege, für fünf Trauerkränze und für den Beitrag an die BKV (90 Euro) ausgegeben. Während der Versammlung füllten drei Neuzugänge ihre Beitrittserklärung aus. Mit ihnen hat der Verein nun 118 eingetragene Mitglieder. Schriftführer Andreas Limmer zeichnete ebenfalls ein positives Bild. Vorstandsmitglieder repräsentierten den Verein bei der BKV-Versammlung in Obergriesbach, beim BKV-Kreismeisterschaftsschießen in Kühbach, beim runden Geburtstag eines aktiven Mitglieds und zusätzlich mit der Fahnenabordnung bei den Beerdigungen der hochbetagten Mitglieder.

Die Ernennung zum Ehrenmitglied des Krieger- und Soldatenvereins Schiltberg kam für Altübürgermeister Franz Xaver Schmid überraschend. Vorsitzender Josef Breitsameter begründete die Ehrung mit der rund 40-jährigen Mitgliedschaft Schmids und mit seiner Sammeltätigkeit seit 2003. Das einstimmige Votum der Versammlung per Akklamation war reine Formsache.

Vor der Jahreshauptversammlung hatte der KSV den Pfarrgottesdienst und die Gedenkfeier am Ehrenmal mitgestaltet.

Im von Pfarrer Markus Szymula zelebrierten Gottesdienst trug Schriftführer Andreas Limmer die Lesung und die Fürbitten vor. Am Ehrenmal hatten sieben Fahnenabordnungen Aufstellung genommen. Pater Markus betete mit den Gläubigen um Frieden und Versöhnung in der Welt. Bürgermeister Schreier gedachte in seiner Ansprache aller Opfer von Krieg, Gewalt, Terror und Fanatismus. Er erinnerte an 47 gefallene Bundeswehrsoldaten in Afghanistan und beschwor die „Verpflichtung zu engagiertem Handeln für den Frieden“. Das Bläserquartett des Musikvereins Altomünster intonierte das „Lied vom guten Kameraden“. Kranzniederlegung, Ehrensalut und Ehrbezeugung der Kirchgänger beendeten die feierliche Gedenkveranstaltung.

Von Michael Schmidberger



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Veröffentlicht am 15.11.2010 15:24 Uhr




 

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