Franz Schmid geht
Schrobenhausen (pre) Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Englert sprach von einer „kleinen, aber feinen Bank“. Die Volksbank Schrobenhausen präsentierte jüngst ihren Mitgliedern in der Generalversammlung ein positives Betriebsergebnis, bei dem am Ende eine Summe von 287 747 Euro als Bilanzgewinn ausgewiesen ist.
Nach persönlichen Einschätzungen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kam Bankdirektor Franz Schmid schnell zum Wesentlichen der eigenen Zahlen: Waren im vorvergangenen Jahr die Kundeneinlagen bereits um mehr als sieben Prozent angewachsen, konnte die Bank hier 2009 noch einmal zulegen, sagte er. Das Wachstum der Kundengelder habe zu einer Erhöhung der Bilanzsumme um 4,8 Prozent geführt, die nun etwas mehr als 112 Millionen Euro betrage.
„An Krediten haben wir zum Jahresende 66 Millionen Euro ausgelegt“, sagte der Direktor. Einlagen von Kunden, die nicht in Form von Krediten weitergeleitet wurden, seien in Wertpapieren bei anderen Kreditinstituten angelegt; dieser Bestand habe zum Jahresende 25 Millionen Euro betragen. Das Zahlenwerk setzte sich fort mit der Mitteilung, dass die Volksbank Schrobenhausen 2385 Mitglieder hat. Diese, so Schmid, besitzen 14 944 Geschäftsanteile. Der Bankdirektor listete ein Eigenkapital in Höhe von sechs Millionen Euro auf, das sich wie folgt zusammensetzt: Geschäftsguthaben der Mitglieder 1,5 Millionen Euro, gesetzliche Rücklagen 1,4 Millionen Euro, andere Ergebnisrücklagen 2,9 Millionen Euro und Zuweisung aus dem Bilanzgewinn 225 000 Euro.
Bei der Gegenüberstellung der Gewinn- und Verlustrechnung reihte Schmid ferner auf, dass ein höherer Zinsüberschuss erzielt worden sei. Der Anstieg habe insgesamt 543 000 Euro betragen.
Die anwesenden Mitglieder folgten dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Bilanzgewinn wie folgt zu verteilen: Vier Prozent Dividende auf die Geschäftsguthaben, das seien 61 121,95 Euro; Einstellung in die gesetzlichen Rücklagen 100 000 Euro, andere Ergebnisrücklagen 125 000 Euro und Vortrag auf neue Rechnung 1625 Euro. Mit keinem Wort wurde bei der Generalversammlung der Volksbank auf die Geschehnisse um die geplatzte Fusion der Raiffeisenbank Schrobenhausen mit der Raiffeisen-Volksbank Neuburg eingegangen. Zur eigenen Situation sagte Franz Schmid: „Die Volksbank Schrobenhausen ist für die Zukunft gerüstet“.
Veröffentlicht am 12.07.2010 18:07 Uhr
| |




