Schiltberg    

Wissen aus erster Hand

Schiltberg - Eine mehrstündige Informationsveranstaltung von den Feuerwehren der Gemeinde Schiltberg fand am vergangenen Samstag in der Mehrzweckhalle statt. Dabei wurden verschiedene Themen im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes angesprochen sowie der Ernstfall geprobt. Für die Teilnehmer gab es somit viele wissenswerte Informationen und Praxistipps.

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Den Informationstag organisierten und gestalteten Allenbergs Kommandant Christian Meisch, Schiltbergs Kommandant Stefan Schmid und der Allenberger Maschinist Andreas Weber. Christian Meisch und Stefan Schmid sind nicht nur als Kommandanten in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, sie sind auch Berufsfeuerwehrler.
Themenschwerpunkte waren: Neues von den Feuerwehren, Feuerlöscher-Einweisung, Löschspray, Rauchmelder retten Leben, Notruf und unterlassene Hilfeleistung, Rettungsgasse und Rettungskarte. Als praktische Übung wurde die Anwendung eines Feuerlöschers bei Spraydosen- und Fettbrandexplosion gezeigt.
Im Gemeindebereich bringen sich über 100 Leute aktiv bei der Feuerwehr ein. Alleine die Schiltberger Wehr mit ihren 47 Aktiven organisiert rund 40 Übungen im Jahr. Angesprochen wurden auch der Bau des Feuerwehrhauses in Schiltberg und die Anschaffung eines Löschfahrzeugs.
Neben Informationen zu den Sonderausbildungen für Maschinisten oder Atemschutzträger war für die Teilnehmer vor allem die Feuerlöscher-Ausbildung samt Einsatz eines Feuerlöschsprays interessant. Erklärt wurde, dass das Feuerlöschspray vor allem für die Bekämpfung von Entstehungsbränden in der Wohnung gedacht ist.
Das Spray sei aber auch für die Löschung eines Fettbrands geeignet, sagten die Experten. Es bietet also eine optimale Löschwirkung für den Einsatz in Haus und Wohnung.
Aufgezeigt wurde auch, wie ein Brand eigentlich entsteht. Für ein Feuer braucht man drei Dinge: Brennstoff, Zündenergie und Sauerstoff. Mit Videos unterstützten die Referenten ihre Aussagen. Viele Tipps konnten die Teilnehmer also mit nach Hause nehmen, wie beispielsweise die Verhaltensweise bei einem Zimmerbrand. Denn der falsche Einsatz von Löschmitteln (wie Wasser, Schaum, Pulver oder Kohlenstoffdioxid) kann fatale Folgen haben, was bestimmt nicht jedem vorher bekannt war. Bürgermeister Josef Schreier sorgte für das leibliche Wohl.

Von Xaver Ostermayr


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Veröffentlicht am 18.11.2018 23:00 Uhr




 

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