Pöttmes    

Rekordjahr für Pöttmes

Pöttmes - Gewerbesteuereinnahmen, Bauanträge, Geburtenzahlen, Grunderwerb, Haushaltsvolumen - in allen diesen Bereichen hat die Gemeinde Pöttmes im vergangenen Jahr Rekordwerte erreicht. Bürgermeister Franz Schindele hatte also allen Grund, bei der Bürgerversammlung gestern Abend eine positive Bilanz zu ziehen.


Schindele erinnerte auch noch einmal an die Kommunalwahlen im vergangenen Frühjahr, die das Gewicht zwischen den drei politischen Gruppierungen relativ ausgewogen gelassen haben. Der Bürgerblock erhielt 19 536 Stimmen und damit sieben Sitze, die CSU 18 878 Stimmen (ebenfalls sieben Sitze) und die CWG 15 933 Stimmen (sechs Sitze). Am zufriedensten dürfte der Bürgermeister selbst gewesen sein, der ohne Gegenkandidaten auf 97 Prozent Zustimmung kam.
Dass die Einwohnerzahl weiter zugenommen hat, beweist aus Schindeles Sicht, die hohe Lebensqualität und Attraktivität der Kommune. Sie sorgten für vermehrte Zuzüge und nicht, wie vielerorts, zur Landflucht. Wie wichtig die Zuzüge sind, zeigt sich auch am Verhältnis der Geburten zu den Sterbefällen - lettere überwiegen.
Ein wesentlicher weicher Standortfaktor für die Gemeinde ist die Familienfreundlichkeit. Zuletzt waren die Betreuungszeiten in den gemeindlichen Kindertageseinrichtungen auf Wunsch der Eltern bis 17 Uhr verlängert worden und ein neues Fahrzeug für den Kindergartenbus wurde angeschafft. Auch die niedrigen Kindergartengebühren von monatlich 55 bis 85 Euro in den Kindergärten zeugten davon. In der Kinderkrippe bewegen sich die Gebühren je nach Buchungszeiten monatlich zwischen 80 und 128 Euro und im Hort wird für die Nachmittagsbetreuung zwischen 48 und 58 verlangt. "Mit diesen niedrigen Gebührensätzen, die etwa 20 Prozent der Personalkosten abdecken, gehören wir zu den günstigsten Kindergärten im Landkreis, auch wenn die Gebühren für das kommende Jahr angehoben werden", führte der Bürgermeister aus.


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Veröffentlicht am 14.05.2015 00:01 Uhr




 

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