Petersdorf    

Kindergarten in Alsmoos hat Platz

Axtbrunn (cal) Die erste Bürgerversammlung der Gemeinde Petersdorf in diesem Jahr fand gestern Abend im Axtbrunner Schützenheim statt. Im Bericht von Bürgermeister Johann Settele drehte sich viel um den Themenkomplex Geburten, Kinder und Schulen.

Axtbrunn (cal) Die erste Bürgerversammlung der Gemeinde Petersdorf in diesem Jahr fand gestern Abend im Axtbrunner Schützenheim statt. Im Bericht von Bürgermeister Johann Settele drehte sich viel um den Themenkomplex Geburten, Kinder und Schulen.

Einmal mehr legte er die Geburtenzahlen der vergangenen Jahre vor: So kamen 2005 acht Kinder im Gemeindegebiet zur Welt, dann ging es mit 15, neun, zwölf und 14 weiter, bis die Zahl 2010 wieder auf acht sank. Derzeit gehen 38 Kinder in den Kindergarten in Alsmoos, wo inzwischen Plätze frei sind. Übrigens besucht ein Dutzend Kinder Einrichtungen in anderen Gemeinden. Für den Alsmooser Kindergarten gibt die Kommune jährlich 84 000 Euro aus, 72 000 Euro trägt der Freistaat Bayern, Kirchenstiftung und Diözese übernehmen 4000 Euro, 35 000 Euro bezahlen die Eltern. Das hitzig diskutierte Thema Schließung einer der beiden Grundschulen streifte der Bürgermeister in seinem Bericht nur kurz. Die Entscheidung läge bei der Regierung von Schwaben, sie falle voraussichtlich noch im Frühjahr, so Settele.

Um Familien zu fördern, gewährt Petersdorf beim Kauf eines gemeindlichen Bauplatzes einen Zuschuss von 3000 Euro pro Kind bis zum 14. Lebensjahr – das gilt auch für Babys, die in den zehn Jahren nach dem Erwerb zur Welt kommen. Im Baugebiet Weiglberg stehen 13 Bauplätze zur Verfügung. 2000 Quadratmeter hat auch das Gewerbegebiet für Ansiedlungswillige noch zu vergeben.

„Wann wir im Gemeindebereich einen guten Breitbandanschluss haben, kann derzeit nicht gesagt werde“, erläuterte der Bürgermeister zu dem leidigen Thema DSL. Eine Lösung schien mit der Firma MVox schon zum Greifen nahe, nachdem diese aber ihre Verträge nicht erfüllen konnte, sucht die Gemeinde immer noch nach einer gangbaren Lösung. Eine erneute Ausschreibung brachte, wie berichtet, nicht den gewünschten Erfolg.

Das Gemeindezentrum wächst und gedeiht. Im Sommer 2011 soll es fertig werden. Die Vereine und Freiwilligen haben seit dem Spatenstich im Juni 2009 4500 Stunden gearbeitet, der Bauhof 2000 Stunden. Von den 1,66 Millionen Euro Gesamtkosten sind bislang 900 000 Euro ausgeben worden.

Schließlich warf Settele auch noch einen Blick auf die Kassenlage. 400 000 Euro Schulden hatte die Gemeinde zum Jahreswechsel inklusive der Schulverbände. Das sind 240 000 Euro mehr als im Jahr zuvor und ergibt eine Pro-Kopf-Verschuldung von 241 Euro.

Weiterer Bericht folgt.



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Veröffentlicht am 21.01.2011 16:39 Uhr




 

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