Obergriesbach    

Für Windkraft nicht geeignet

Obergriesbach (al) Im Rahmen des Fortschreibungsbedarfes „Nutzung der Windenergie“ landete das Thema am Dienstagabend auch auf der Tagesordnung des Obergriesbacher Gemeinderates. Die Räte hielten sich nicht lange damit auf.

Obergriesbach (al) Im Rahmen des Fortschreibungsbedarfes „Nutzung der Windenergie“ landete das Thema am Dienstagabend auch auf der Tagesordnung des Obergriesbacher Gemeinderates. Die Räte hielten sich nicht lange damit auf. Ohne dass eine Diskussion aufkam, diktierte Bürgermeister Josef Schwegler den zu fassenden Beschluss: „Die geografische Lage von Obergriesbach und Zahling sowie die Wohnbebauung lassen den Bau von Windrädern nicht zu.“ Dem gab es nichts hinzuzufügen. Lediglich Josef Pflugmacher merkte an, dass es in Richtung Petersdorf mehr „weiße Flächen“ gebe, auf denen Windkrafträder aufgestellt werden könnten.

Immer wieder stellt Anton Rast Bauanträge für sein Grundstück „Am Bahnhof“. Ob es um überdachte Stellplätze ging, die Erhöhung des Gartenzaunes oder die Vergrößerung des Holzlagers, er erhielt stets eine Absage, denn das Grundstück befindet sich im Außenbereich. Um bauen zu können, sei ein Bebauungsplan nötig. Laut Bürgermeister Schwegler lehnt das der Grundbesitzer jedoch ab. Und so gab es am Dienstag wieder eine Absage für die geplante Errichtung eines Technikraumes für das Wohngebäude. Die Entscheidung erfolgte einstimmig. Auch die Tektur für Grundriss- und Lageänderung des Holzlagers fand keine Mehrheit.



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Veröffentlicht am 09.02.2011 18:56 Uhr




 

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