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Luftgewehr: Roland Gundelsdorf vor drittem Aufstieg

Gundelsdorf (LJ) Die erste Luftgewehr-Mannschaft der Gundelsdorfer Roland-Schützen steht vor dem dritten Aufstieg in Folge. Nach sieben Runden in der Bezirksoberliga Oberbayern Gruppe 1 hat das Quartett mit Jessica Preckel, Marina Schmid sowie Andreas und Alexander ...

<p>Roland Gundelsdorf vor drittem Aufstieg </p>

Gundelsdorf (LJ) Die erste Luftgewehr-Mannschaft der Gundelsdorfer Roland-Schützen steht vor dem dritten Aufstieg in Folge. Nach sieben Runden in der Bezirksoberliga Oberbayern Gruppe 1 hat das Quartett mit Jessica Preckel, Marina Schmid sowie Andreas und Alexander Kröpfl vier Punkte Vorsprung auf Pobenhausen – die erst vor zwei Jahren gegründete Oberbayernliga ist greifbar nahe.

Drei Durchgänge stehen noch aus. „Wenn’s normal weitergeht, kann uns nichts mehr passieren“, sagt Alexander Kröpfl, 34, der seit elf Jahren auch 1. Vorsitzender des Vereins aus dem Schützengau Pöttmes-Neuburg ist, aber noch länger in der ersten Mannschaft schießt.

Neun Punkte sind in den drei verbleibenden Wettkämpfen noch zu vergeben, Roland (20:1) braucht also noch sechs Punkte, um den Titel auch theoretisch zu realisieren. Gezählt wird in der Luftgewehr-BOL wie im Eishockey. Für einen glatten Sieg (4:0 oder 3:1) gibt’s drei Punkte, steht’s nach den vier Duellen 2:2, entscheidet das Gesamtergebnis. In diesem Fall erhält der Gewinner zwei Punkte, der Verlierer einen. Roland hat sich seinen bis dato einzigen Minuspunkt gleich im Auftaktderby gegen Unterstall eingehandelt.

Aus den Ambitionen der Gundelsdorfer, in die Oberbayernliga aufzusteigen, macht Alexander Kröpfl kein Hehl. „Wir wollen die Gelegenheit heuer beim Schopf packen, wer weiß, was in ein, zwei Jahren sein wird.“ Obwohl, in der nächsthöheren Klasse wird’s auch insofern schwieriger, als sich eine Mannschaft dann aus fünf Schützen rekrutiert.

Das aktuelle Roland-Quartett freilich hat zweifellos das Potenzial für die Topliga im Bezirk. In dieser Saison haben die vier den Vereinsrekord mit bemerkenswerten 1548 Ringen eingestellt.

Maß aller Dinge bei Roland und in der BOL ist Jessica Preckel. Die gebürtige Karlshulderin ist vor drei Jahren von Edelweiß Neuschwetzingen nach Gundelsdorf gekommen. Seither geht’s bei Roland aufwärts. Zuletzt beim 15:44-1525-Sieg in Lauterbach hat Preckel 392 Ringe erzielt. „Jessica kann’s noch besser, sie hat schon 396 Ringe geschossen“, schwärmt Alex Kröpfl von seiner Nummer eins. Beim Tabellenletzten ging’s knapp zu. Letztlich gewann Roland zwar alle vier Duelle, „aber der Kampf hätte auch 2:2 enden können“, räumt Alex Kröpfl ein. Sowohl er selbst (386) als auch sein jüngerer Bruder Andreas (386) und Marina Schmid (380) mussten um den Sieg bangen.

Die Entscheidung um Meisterschaft und Aufstieg wird voraussichtlich im vorletzten Wettbewerb beim Zweiten Pobenhausen (16:5 Punkte) fallen. Zunächst jedoch steht für Roland der Heimkampf gegen den Dritten Großinzemoos (10:11) an. Der wurde des Faschings wegen um eine Woche auf Samstag, 11. Februar, vorverlegt. Geschossen wird ab 20 Uhr. „Natürlich ist es positiv, an den eigenen Ständen antreten zu können, aber der größte Faktor beim Schießen sind schon die Nerven“, erklärt Alex Kröpfl. Und die hatte das Roland-Quartett bisher im Zaum.

Während Roland nach Höherem strebt, ringt Jagdlust Gallenbach (6:15 Punkte) um den Klassenerhalt. In Pobenhausen unterlag die am höchsten eingestufte Mannschaft aus dem Schützengau Aichach 0:3 (1509:1522). Einzelergebnisse: Hermann Brandmair 384, Manuel Streim 378, Daniel Greppmeir 375, und Stefan Jung 372. Die Punkte für den BOL-Verbleib muss sich Jagdlust in den nächsten zwei Auseinandersetzungen gegen Unterstall und Großinzemoos sichern. Auf die finale Runde sollten sich die Gallenbacher besser nicht verlassen. Denn dann geht’s nach Gundelsdorf zum designierten Meister.


Veröffentlicht am 08.02.2012 17:34 Uhr


 

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