Handballer bauen Erfolgsserie aus
Aichach – Mit dem nie gefährdeten 34:18 (14:8)-Sieg über die DJK Hochzoll am Samstag sind die Aichacher Handballer nunmehr bereits seit sechs Spielen in Reihe ungeschlagen. Die Erfolgsserie nahm ihren Anfang im letzten Hinrundenspiel mit dem 25:21-Überraschungssieg bei Tabellenführer VfL Günzburg, danach folgte ein allerdings wenig ruhmreiches 17:17 beim TV 1871 Augsburg und seit Udo Mesch wieder als Coach fungiert, haben die Aichacher vier Mal hintereinander die Oberhand behalten. Die Frage ist müßig, wo die Paarstädter wohl stünden, wenn sie nicht so eine verkorkste Vorrunde hingelegt hätten.
Gegen den Drittletzten Hochzoll hatten die Rot-Weißen im gesamten Spielverlauf eigentlich wenig Probleme. Dennoch haderte Mesch im Nachhinein sowohl mit seinen Anvertrauten als auch mit den beiden Schiedsrichtern. „Mit dem Spiel meiner Mannschaft in der ersten Halbzeit konnte ich nicht zufrieden sein. Ebenso wenig mit den Entscheidungen der Schiris, die des öfteren nicht nachvollziehbar waren.“
Weil das Gespann viel zu kleinlich gepfiffen habe, sei „einfach kein Spielfluss“ aufgekommen und „meine Jungs haben darüberhinaus zu überhastet den Abschluss gesucht“. Jedenfalls sei der erste Abschnitt „die schlechteste erste Halbzeit“ seit seiner Rückkehr nach Aichach gewesen, fand Mesch. Mit der zweiten habe er dagegen gut leben können.
Was den Stettenhofener derzeit am meisten Sorgen bereitet, ist die Verletungsmisere, die sein Team auch diesmal heimsuchte. Standen Thomas Bauer (Sprunggelenk) und Thomas Wonnenberg (kuriert Bänder-anriss aus) schon von vorneherein nicht zur Verfügung, so erwischte es am Sonnabend mit Timo Ruhnke (zog sich beim Warmmachen eine Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk zu) und Thomas Obermayer (knickte im Spiel ohne gegnerische Einwirkung derart um, dass mit einer längeren Pause gerechnet werden muss) zwei weitere Spieler. „So schnell wie der Bereich des linken Sprunggelenks angeschwollen ist, wird Obi sicherlich länger ausfallen“, befand Mesch über Obermayers Blessur.
Hochzoll („Wir haben das geleistet, wozu wir imstande waren, mehr war hier nicht drin“/Trainer Herbert Zwirlein) gab nur in den ersten Minuten einen nahezu gleichwertigen Gegner ab, lag sogar mit 1:0 in Front, ehe Markus Meier mit seinem vierten Treffer zum 9:5 sowie Florian Hewel mit seinem ersten zum 10:5 endgültig für die Aichacher die Weichen auf Sieg stellten und bereits nach knapp 18 Minuten für klare Verhältnisse sorgten. Fünf Sekunden vor der Pausensirene brachte Christian Borowitzki den 14:8-Halbzeitstand an.
War Mesch mit dem Spiel seiner Truppe in den ersten 30 Minuten überhaupt nicht einverstanden, so entschädigten ihn die zweiten schon eher. 20 Tore in 30 Minuten müssen erst einmal geworfen werden. War Hochzoll so schwach oder Aichach so stark? „Nichts gegen Hochzoll“, sagte der 47-Jährige hernach. „Die haben im Bereich ihrer Möglichkeiten gespielt. Aber jetzt kommen die Gegner, gegen die wir beweisen können, dass wir mithalten können.“
Die erste Nagelprobe steht den Aichachern mit dem Gastspiel beim Spitzenreiter TSV Niederraunau II in zwei Wochen bevor, gegen den die Rot-Weißen noch etwas gutzumachen haben. Bekanntlich hatten die Aichacher im Hinspiel in eigener Halle mit 18:27 chancenlos das Nachsehen. Mesch: „Da werden wir sehen, ob wir Fortschritte gemacht haben. Und darauf bin ich gespannt.“
TSV Aichach: Fronhoff, Thomas Triltsch; Borowitzki (5), Gregor Triltsch (6/3), Neumair (3), Obermayer, Meier (8), Hewel (6), Schatzelmayr (2), Harner, Huber (4).
DJK Augsburg-Hochzoll: Duschinger: Weidemann (1), Greisel (3), Nafz, Bennt Vathke, Teichmann, Tränkler, Gallmann, Marco Vathke (8/3), Dovids.
Schiedsrichter: Mückl (Landsberg), Winkler (Göggingen).
Zuschauer: 150.
Siebenmeter: 3/3 – 5/3.
Zeitstrafen: 3 – 2.
Von Karl Böck

Weil das Gespann viel zu kleinlich gepfiffen habe, sei „einfach kein Spielfluss“ aufgekommen und „meine Jungs haben darüberhinaus zu überhastet den Abschluss gesucht“. Jedenfalls sei der erste Abschnitt „die schlechteste erste Halbzeit“ seit seiner Rückkehr nach Aichach gewesen, fand Mesch. Mit der zweiten habe er dagegen gut leben können.
Was den Stettenhofener derzeit am meisten Sorgen bereitet, ist die Verletungsmisere, die sein Team auch diesmal heimsuchte. Standen Thomas Bauer (Sprunggelenk) und Thomas Wonnenberg (kuriert Bänder-anriss aus) schon von vorneherein nicht zur Verfügung, so erwischte es am Sonnabend mit Timo Ruhnke (zog sich beim Warmmachen eine Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk zu) und Thomas Obermayer (knickte im Spiel ohne gegnerische Einwirkung derart um, dass mit einer längeren Pause gerechnet werden muss) zwei weitere Spieler. „So schnell wie der Bereich des linken Sprunggelenks angeschwollen ist, wird Obi sicherlich länger ausfallen“, befand Mesch über Obermayers Blessur.
Hochzoll („Wir haben das geleistet, wozu wir imstande waren, mehr war hier nicht drin“/Trainer Herbert Zwirlein) gab nur in den ersten Minuten einen nahezu gleichwertigen Gegner ab, lag sogar mit 1:0 in Front, ehe Markus Meier mit seinem vierten Treffer zum 9:5 sowie Florian Hewel mit seinem ersten zum 10:5 endgültig für die Aichacher die Weichen auf Sieg stellten und bereits nach knapp 18 Minuten für klare Verhältnisse sorgten. Fünf Sekunden vor der Pausensirene brachte Christian Borowitzki den 14:8-Halbzeitstand an.
War Mesch mit dem Spiel seiner Truppe in den ersten 30 Minuten überhaupt nicht einverstanden, so entschädigten ihn die zweiten schon eher. 20 Tore in 30 Minuten müssen erst einmal geworfen werden. War Hochzoll so schwach oder Aichach so stark? „Nichts gegen Hochzoll“, sagte der 47-Jährige hernach. „Die haben im Bereich ihrer Möglichkeiten gespielt. Aber jetzt kommen die Gegner, gegen die wir beweisen können, dass wir mithalten können.“
Die erste Nagelprobe steht den Aichachern mit dem Gastspiel beim Spitzenreiter TSV Niederraunau II in zwei Wochen bevor, gegen den die Rot-Weißen noch etwas gutzumachen haben. Bekanntlich hatten die Aichacher im Hinspiel in eigener Halle mit 18:27 chancenlos das Nachsehen. Mesch: „Da werden wir sehen, ob wir Fortschritte gemacht haben. Und darauf bin ich gespannt.“
TSV Aichach: Fronhoff, Thomas Triltsch; Borowitzki (5), Gregor Triltsch (6/3), Neumair (3), Obermayer, Meier (8), Hewel (6), Schatzelmayr (2), Harner, Huber (4).
DJK Augsburg-Hochzoll: Duschinger: Weidemann (1), Greisel (3), Nafz, Bennt Vathke, Teichmann, Tränkler, Gallmann, Marco Vathke (8/3), Dovids.
Schiedsrichter: Mückl (Landsberg), Winkler (Göggingen).
Zuschauer: 150.
Siebenmeter: 3/3 – 5/3.
Zeitstrafen: 3 – 2.
Von Karl Böck

Veröffentlicht am 07.02.2010 17:04 Uhr
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