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Tutschka verlängert in Affing

Affing – Tabellendritter gegen Tabellenführer, FC Affing gegen SV Heimstetten – die Landesliga Süd startet am Wochenende gleich mit einem Schlagerspiel in die Frühjahrsrunde. Bis gestern, Freitagnachmittag, war der Hit am Sonntag (15 Uhr) nicht gefährdet, da hat’s aber auch, wie von den Meteorologen prognostiziert, auch noch nicht geschneit. „Sollten aber die Schneefälle kommen, ist das Spiel natürlich gefährdet“, so Affings Trainer Stefan Tutschka.

<p>Tutschka verlängert in Affing </p>

Seit Donnerstagabend haben die Affinger eine wichtige Personalie vom Tisch. Nach dem Abschlusstraining gab Tutschka, der als Trainerkandidat beim TSV Aindling galt (wir berichteten), den FCA-Verantwortlichen seine Zusage, im kommenden Sommer in seine siebte Saison bei den Rot-Schwarzen zu gehen.

Mit einem unglaublichen Siegeszug von neun ungeschlagenen Spielen (acht Siege) im Herbst haben sich die Affinger bei nur drei Punkten Rückstand auf Heimstetten in eine glänzende Ausgangsposition gebracht. „Die Serie ist aber jetzt durch die Winterpause passé“, sagt Tutschka, vorrangig geht es jetzt darum, gut aus den Startlöchern zu kommen. „Ein positiver Ausgang wäre natürlich super“, so der Wulfertshausener, der am Samstag seinen 44. Geburtstag feiert, „andererseits würde uns eine Niederlage nicht aus dem Rennen werfen.“ Zweifelsohne sind aber die vier März-Wochenenden für den weiteren Saisonverlauf der Affinger richtungweisend. Nach Heimstetten heißen die nächsten Gegner Fürstenfeldburck (4.), Eichstätt (2.) sowie Burghausen II (9.).

Körperlich, daran hat Tutschka keine Zweifel, ist sein Team für die Frühjahrsrunde gewappnet, dagegen konnte er seit Beginn der Vorbereitung Ende Januar fußballspezifisch, abgesehen vom viertägigen Trainingslager am Gardasee, nur wenig üben. „Aber in drei Monaten verlernt man das Fußballspielen nicht.“ Michael Matejka, Technischer Leiter beim SVH, sieht sein Team für die Punktrunde gerüstet. Dank des Kunstrasens konnte der Landesliga-Spitzenreiter auch im spielerischen Bereich viel proben, von seinen sechs Testspielen hat er nur eines (2·2 in Unterföhring), nicht gewonnen.

„Heimstetten steht zu Recht oben“, verteilt Tutschka Komplimente in den Münchner Osten. Seit dem siebten Spieltag führt der SVH das Landesliga-Klassement an. Matejka macht keinen Hehl daraus, dass man zwei Jahre nach dem Abstieg aus der Bayernliga gerne wieder in die bayerische Königsklasse zurückkehren möchte. Für das Unternehmen Aufstieg waren die Oberbayern im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt tätig, holten mit Patrick Lehner (früher FC Augsburg) einen neuen Torhüter, der am Sonntag voraussichtlich den Heimstettener Kasten hüten wird, nachdem Stammkeeper Filip-Jakov Vidovic in der Vorbereitung einige Zeit verletzt fehlte. Auf dem Sprung in die erste Elf, so Matejka, sei auch Innenverteidiger Rafael Mayer gewesen. Der vom FCA II gekommene Innenverteidiger stürzte jedoch beim Montagtraining so unglücklich, dass er sich nicht nur den Ellenbogen auskugelte, sondern auch noch die Bänder riss: vier bis acht Wochen Pause. Noch kein einziges Mal trainieren konnte der aus Buchbach gekommene Philipp Maier (Knorpelschaden im Knie). Zweifelsohne die wichtigste Personalie tätigte Matejka im vergangenen Sommer, als er Christopher Oretan und Orhan Akkurt aus Großhadern holte. Letzterer ist auch in Heimstetten seinem Ruf als gefürchteter Torjäger bislang gerecht geworden (19 Treffer).

Noch nicht richtig in die Gänge gekommen ist dagegen in dieser Saison der letztjährige Torschützenkönig Sebastian Kinzel. Nach seinem Leistenbruch, zugezogen in der Halle, muss Affings Angreifer am Sonntag noch pausieren. Tobias Meisl, Neuzugang aus Fürstenfeldbruck, könnte auf der linken Seite sein Punktspieldebüt feiern.


Veröffentlicht am 05.03.2010 18:13 Uhr


 

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