Aindling für Punktrunde gerüstet
Gersthofen (Wa) Der TSV Aindling ist für die Punktspiele, die für den Bayernligisten nun endgültig am nächsten Sonntag mit dem Heimspiel gegen Schalding-Heining beginnen sollen, gerüstet. Am Samstagnachmittag besiegten die Rot-Weißen auf dem Gersthofener Kunstrasen den gastgebenden TSV mit 3:1 (3:1).
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„Es war von uns ein guter Test, ich bin zufrieden“, lautete das Fazit von Aindlings neuem Cheftrainer Helmut Leihe. Auch ihre dritte Generalprobe – zuvor wurden schon Affing (2:1) und Thannhausen (2:0) besiegt, ehe dann die Punktspiele gegen Ansbach sowie jetzt bei Ingolstadt II abgesagt werden mussten – gestalteten die Lechrainer erfolgreich. Dabei nutzten die Gäste, die zunächst im 4-4-2 begannen, die haarsträubenden Gersthofener Fehler im Defensivverbund eiskalt aus. Die beiden TSV-Spitzen Christian Doll und Neuzugang Esat Yaz wirbelten die Hintermannschaft der Gelb-Schwarzen gehörig durcheinander. Robert Walch, Trainer und Manager des Landesligisten, konnte nur das herrliche Wetter genießen, an der Darbietung seiner Mannschaft hatte der 40-Jährige dagegen eine Menge auszusetzen: „Wir hatten kein Landesliganiveau.“
Schon nach drei Minuten durfte sich Qendrim Beqiri rund 20 Meter vor dem Tor die Kugel maßgerecht zurechtlegen und traf mit einem Flachschuss in die lange Ecke zur 1:0-Führung. Aber auch die Aindlinger hatten in dieser Anfangsphase einen kleinen Aussetzer. Zunächst musste Phillip Eweka Paul Fischer ziehen lassen und bei dessen Hereingabe war auch die Innenverteidigung nicht auf der Höhe. Mark Römer hatte schließlich keine Mühe, alleine vor Sebastian Pütz diesen zum 1:1 zu überwinden (8.). Der hütete am Samstag für Thomas Geisler das Aindlinger Gehäuse, da sich die etatmäßige Nummer eins der Rot-Weißen beim Aufwärmen die Leiste zerrte.
Endgültig auf die Palme brachten Walch die beiden nächsten Aindlinger Treffer innerhalb von vier Minuten. Römer ließ sich in der eigenen Hälfte den Ball von Sebastian Fischer abluchsen, der wunderbar auf Christian Doll durchsteckte und allein vor Christian Krieglmeier keine Mühe hatte, zum 1:2 einzuschieben (11.). Herrlich war Qendrim Beqiris zweiter Treffer, der von einem groben Fehler Andreas Stieglitz’ profitierte. Der anschließende Heber des Ex-Pipinsrieders aus größer Distanz über Krieglmeier hinweg war dann schon allererste Sahne – 1:3 (15.).
Fortan war’s für die Aindlinger eine bessere Trainingseinheit, Leihe hat’s gefallen, wie seine Schützlinge die Partie „klar beherrschten“ und den Vorsprung „sicher über die Runden brachte“. Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie zusehends, eine Woche vor dem Punktspielauftakt scheuten beide Teams das Risiko einer Verletzung.
TSV Gersthofen: Krieglmeier – Stieglitz (20. Wenni), Richter, Schauberger, Kaczmarczyk – Gezgin (72. Schmoll), Roth (66. Süß), Mittelbach, Fischer (46. Thiel) – Neumeyer, Römer (46. Cevik).
TSV Aindling: Geisler – Eweka (46. Qemajl Beqiri), Völker, Scheifel, Hübl (60. Degendorfer) – Fischer, Zerle – Hönisch, Qendrim Beqiri – Yaz, Doll (70. Neher).
Tore: 0:1 (3.) Qendrim Beqiri, 1:1 (8.) Römer, 1:2 (11.) Doll, 1:3 (15.) Qendrim Beqiri.
Veröffentlicht am 28.02.2010 19:13 Uhr
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