Fußball    

FCP: Bergmann als Geschäftsführer?

Pipinsried/Oberweikertshofen (hok) Vor der Jahreshauptversammlung des FC Pipinsried am kommenden Freitag zeichnen sich allmählich die Konturen der zukünftigen Fußballstruktur ab.

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Wie mehrfach berichtet, wird die Ausgliederung der Viertliga-Mannschaft in eine eigenständige GmbH ein Thema sein. Manager Roman Plesche würde dabei die Funktion des sportlichen Geschäftsführers übernehmen. Ulrich Bergmann, Fußball-Abteilungsleiter beim Landesligisten SC Oberweikertshofen, ist im Gespräch für die kaufmännische Leitung der Firma. Der Mitfünziger ist sportlich wie kaufmännisch qualifiziert: Bis zum vergangenen Jahr war er Inhaber einer Bausparkassen-Agentur in Fürstenfeldbruck. Parallel hat er sich jahrzehntelang im gehobenen Amateurfußball engagiert, erst beim damaligen Bayernligisten SC Fürstenfeldbruck, dann beim Bezirks- und Landesligisten SC Oberweikertshofen. Bergmann relativiert auf Nachfrage der Aichacher Zeitung : "Vor einer möglichen Tätigkeit in Pipinsried stehen noch viele Wenn und Aber." Erst einmal müssten die Vereinsmitglieder der Ausgliederung mit Zwei-Drittel-Mehrheit zustimmen, dann müsse die Klasse gehalten werden, so Bergmann. Denn: "Für die Bayernliga braucht man keine GmbH."
Der designierte Präsident Roland Küspert wie auch Plesche bestätigen die Personalie prinzipiell, wenn auch nur im Konjunktiv: "Dazu müssten erst einige Voraussetzungen erfüllt sein", sagte Küspert gestern am Rande der Partie gegen Landsberg.
Bergmann will in jedem Fall weiterhin bei den Oberweikertshofenern aktiv bleiben: "Beim SCO engagiere ich mich ehrenamtlich, in Pipinsried wäre ich beruflich tätig." Dann betont er noch einmal: "Ob das alles Realität wird, muss sich erst herausstellen."


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Veröffentlicht am 04.06.2018 00:00 Uhr




 

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