Kühbach    

Das Geld wird verbuddelt

Kühbach - Mit dem Investitionsplan für dieses Jahr befasste sich der Kühbacher Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag. Er umfasst 2,6 Millionen Euro - und das meiste davon versinkt im Boden.


Wie bereits berichtet, muss Kühbach in diesem und auch in den nächsten Jahren viel Geld für die Sanierung der Kanäle in die Hand nehmen. Das zieht naturgemäß auch Kosten für den Straßenbau nach sich. Eine knappe Million Euro aus der Investitionssumme fließt in den Kanalbau. Der dickste Brocken dabei ist die Bachstraße in Unterbernbach mit 570 000 Euro allein in diesem Jahr. Schon im Vorjahr waren 500 000 Euro dort verbaut worden. In der Windener und der Gartenstraße in Kühbach werden 300 000 Euro in diesem Jahr fällig, nächstes Jahr weitere 220 000 Euro.
Für den Straßenbau wird Kühbach in diesem Jahr 900 000 Euro ausgeben. Neben der Asphaltierung in Unterbernbach nach der Kanalbaumaßnahme (300 000 Euro) schlägt dabei vor allem der Ausbau der Strecke von Unterbernbach nach Rettenbach zu Buche.
Ob in diesem Zuge auch gleich die Querverbindung zur Straße nach Reifersdorf geteert wird, wie Andreas Arzberger anregte, ist noch offen. Eventuell könnte die Firma, die die Straße nach Rettenbach herrichtet, auch dafür ein günstiges Angebot machen. Arzberger brachte außerdem die Sanierung der Straße zwischen Paar und Winden ins Spiel. Darüber berät der Gemeinderat in der Haushaltssitzung noch einmal.
Nicht unerhebliche Kosten verursacht auch die Umgestaltung des Park-und-Ride-Platzes in Radersdorf. Bekanntlich hat sich in dem dort befindlichen Hügel belastetes Material gefunden.


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Veröffentlicht am 14.05.2015 00:01 Uhr




 

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