Kühbach    

Bischof Zdarsa weiht Altar

Kühbach – „Seit dem zweiten vatikanischen Konzil vor 50 Jahren, in dem die Eucharistiefeier reformiert wurde, gab es auch in unserer Pfarrkirche den Bedarf den Altarraum anzupassen. Ein finanzieller Spielraum war durch die damals gleichzeitige Kirchenrenovierung nicht gegeben, so dass man sich für einen einfachen Tisch als Volksaltar-Provisorium entschied.“

<p>Bischof Zdarsa weiht Altar </p>

Dies führte Kirchenpfleger Franz Baumer in seiner Festrede am Ende des Pontifikalamtes aus. Am Sonntag weihte Bischof Konrad Zdarsa den Kühbacher Altar. Nach vielen Jahren der Überlegungen und Planungen ist der Wunsch nach einem neuen Volksaltar für die Pfarrei St. Magnus Wirklichkeit geworden. Die ganze Pfarreiengemeinschaft mit ihren Ministranten nahm an dem besonderen Ereignis der Altarweihe mit Bischof Dr. Konrad Zdarsa teil.

Im Pfarrhof wurde der Bischof empfangen. Die Geschwister Julia und Jonas Kreppold begrüßten ihn mit einem Gedicht und überreichten Sonnenblumen. In musikalischer Begleitung der Blechblos’n marschierte der Kirchenzug mit 54 Ministranten aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft, Bischof Zdarsa, Sekretär Johannes Steber, Pfarrer Paul Mahl, Diakon Ludwig Drexel, den Dillinger Franziskanerinnen, den Ehrengästen und den Fahnenabordnungen zur Kirche.

Pfarrer Paul Mahl begrüßte in der Kirche die Gäste. Musikalisch umrahmt wurde das Pontifikalamt vom Kirchenchor. Zuvor segnete der Bischof den neuen Ambo. Diakon Ludwig Drexel aus Aichach las das Evangelium.

In der nachfolgenden Predigt erinnerte der Bischof an Kaiser Konstantin, der das Christentum als Staatsreligion nach einem Feldzug anerkannte und an das Fest der Kreuzerhöhung, das am 14. September gefeiert wird.

Als sichtbares Zeichen des Glaubens und der Gegenwärtigkeit Jesu legte Bischof Zdarsa die Reliquien vom heiligen Magnus und Anna Schäffer unter die Altarplatte, segnete den neuen Volksaltar mit Weihwasser, salbte den Altar mit Chrisam und beräucherte ihn. Dann entzündete er eine Mischung aus Weihrauch und Wachs an fünf Stellen des Altartisches, die an die Wundmale Jesu erinnern. Nach der Säuberung des Tisches deckten die Mesner Schwester Irmengild und Martin Zeidler den Altartisch mit Tüchern, Kerzen, Kreuz und Meßbuch. Als der Altar gedeckt war, zündete Pfarrer Mahl die Altarkerzen an.

Zum Abschluss sagte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Barbara Wagner: „Für uns als Pfarrgemeinde ist heute ein großer Tag der Freude und Dankbarkeit. Unser Gotteshaus hat einen neuen Mittelpunkt erhalten, der den gesamten Kirchenraum und die Messfeier würdiger erscheinen lässt.“



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Veröffentlicht am 27.04.2015 23:00 Uhr




 

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