Kühbach    

Ungleichbehandlung der Feuerwehren?

Kühbach/Haslangkreit (tw) Mit einem langen Wunsch-Katalog an Verbesserungsvorschlägen für das Haslangkreiter Feuerwehrhaus ist der Erste Kommandant der Wehr, Hermann Erbe, vor Kurzem an Bürgermeister Johann Lotterschmid herangetreten. Unter anderem ging es um die Erneuerung der Fenster, neue Garderoben, eine Verbindungstür zwischen Aufenthalts- und Geräteraum und schließlich einen neuen Elektroofen für den Aufenthaltsraum.

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Bürgermeister Hans Lotterschmid informierte die Räte in der jüngsten Gemeinderatssitzung am Dienstag darüber, dass ein Teil der Punkte bereits umgesetzt wurde beziehungsweise gerade umgesetzt wird. Nun hat die Kommune ein neuer Antrag der Haslangkreiter Feuerwehr erreicht. Diesmal ging es um die Beschaffung und Installation einer Deckenheizung in der Fahrzeughalle. Hermann Erbe schrieb an den Kühbacher Gemeindechef einen entsprechenden Brief.
Darin beklagt es sich darüber, warum die Wehr erst selbst nachhaken müsse, um eine solche Heizung zu bekommen. Die übrigen Wehren in Kühbach und Unterbernbach hätten in dieser Hinsicht keine Probleme. In dem Zusammenhang wies der Ortsteil-Kommandant auf die gebotene Gleichbehandlung der Wehren im Markt hin. Erbe schlug zudem vor, die Deckenheizung mit dem Alarm zu koppeln - im Ernstfall wäre die Fahrzeughalle mit Eintreffen der Freiwilligen dann vorgeheizt. Theoretisch.
Die Räte reagierten darauf mit Unverständnis, einige nannten den Vorschlag gar "einen Schmarrn". Hans Lotterschmid rechnete vor, dass die Haslangkreiter Wehr in den vergangenen zehn Jahren gerade einmal sechs Einsätze während der Wintermonate hatte. Mit Blick auf die regelmäßig stattfindenden Übungen sagte er: "Da braucht mir keiner was vormachen, eine Übung macht man nicht bei minus 15 Grad Außentemperatur in der Fahrzeughalle." Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe der AICHACHER ZEITUNG vom 19. Juli 2018.


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Veröffentlicht am 07.11.2018 22:00 Uhr




 

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