Inchenhofen    

Neun Verletzte nach Brunnen-Sprengung

Inchenhofen - Eine leichte Kohlenmonoxidvergiftung erlitten am Mittwochnachmittag in Inchenhofen bei einer genehmigten Sprengung eines Brunnens neun Personen.


Die Gemeinde Inchenhofen hatte eine Firma damit beauftragt, den Brunnen des Wasserhauses an der Sainbacher Straße durch insgesamt drei Sprengungen zu befüllen. Nachdem bereits zwei Sprengungen ohne Probleme durchgeführt worden waren, erfolgte die dritte Sprengung zwischen 12.30 Uhr und 13 Uhr. Anschließend betraten insgesamt zehn Personen - Sprengmeister, Verantwortliche der Gemeinde und des Wasserwirtschaftsamtes - das Untergeschoss des Wasserhauses. Kurz danach stellten sich bei den Personen gesundheitliche Probleme ein.
Alle Personen konnten das Gebäude verlassen und wurden ärztlich behandelt oder mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Inchenhofen musste das Gebäude mit Atemschutz betreten und konnte eine erhöhte Belastung mit Kohlenmonoxid feststellen. Nach Belüftung der Räume konnte Entwarnung gegeben werden.
Die Ursache des Unfalls ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei Aichach hat die Ermittlungen aufgenommen.


Ausführliche Nachrichten aus dem Wittelsbacher Land, aus Bayern und der Welt im E-Paper der Aichacher Zeitung. Hier bestellen.

Veröffentlicht am 02.08.2018 23:00 Uhr




 

Drucken   Speichern   Senden    Leserbrief