Inchenhofen    

Pilz: Bäume werden gefällt

Inchenhofen (tw) Mehr als ein Jahr ist es her, dass die Fällung mehrerer Pappeln entlang des Weiherbaches am südlichen Ortsrand von Inchenhofen bei Anwohnern für helle Aufregung sorgte. Die bis zu 70 Jahre alten Bäume seien ohne Not gefällt worden, lautete der Vorwurf. Er richtete sich gegen Bürgermeister Karl Metzger. Denn er war es, der sein Einverständnis für die Fällung der Pappeln gegeben hatte.

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In der Folge entwickelte sich die Fällaktion zum Politikum im Leahader Gemeinderat. Hitzig wurde darüber diskutiert, ob künftig das Kommunalparlament über die Fällung aller ortsbildprägenden Bäume entscheiden soll. Der Antrag wurde am Ende abgelehnt. Stattdessen einigte man sich auf ein Baumkataster. Hierin wurden alle relevanten Bäume an öffentlichen Plätzen und Straßen im Gemeindegebiet erfasst. Beauftragt wurde das Sachverständigenbüro Peter Klug in Bad Boll.
Im Zuge der Ersterfassung wurde auch der Zustand der Bäume geprüft. Das Ergebnis: Sechs Bäume müssen aufgrund von Pilzbefall gefällt werden, so die Empfehlung des Expertenbüros. Der Ortsverbindungsstraße Unterbachern-Oberbachern-Ingstetten müssen zudem eine gesunde Esche und Fichten weichen. Die Fällaktionen seien mit dem Landratsamt abgesprochen, versicherte Leahads Verwaltungschef Marc Beinen.
Die weitere Pflege und Bewertung der im Kataster verzeichneten Bäume übernimmt künftig der Inchenhofener Bauhof beziehungsweise Rathausmitarbeiterin und zertifizierte Baumkontrolleurin Uschi Wittkopf.


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Veröffentlicht am 08.02.2017 23:00 Uhr




 

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