Hollenbach    

Bürgermeister bleibt ehrenamtlich

Gleichzeitig mit der Wahl zum Bundestag stimmten die Hollenbacher auch über die Zukunft ihrer Gemeinde ab. Das Ergebnis des Bürgerentscheids, ob der Gemeindechef sein Amt nach der Wahl im März 2014 ehren- oder hauptamtlich ausführen soll, fiel deutlich aus: Nur 32,4 Prozent der Bürger sprachen sich für einen hauptamtlichen Bürgermeister aus; 67,6 Prozent entschieden sich für die bisherige Praxis und damit für einen ehrenamtlichen Bürgermeister.

Lange mussten die Hollenbacher auf das Ergebnis des Ratsbegehrens, für das sich der Gemeinderat im Juni einstimmig ausgesprochen hatte, nicht warten. Traditionell sind die Hollenbacher schnell im Auszählen. Wie schon bei der Landtagswahl war Hollenbach auch gestern die erste Gemeinde im Landkreis, für die das Ergebnis der Bundestagswahl gemeldet wurde. Danach ging es an die Auszählung des Bürgerentscheids. Wie Wahlleiter Richard Baur mitteilte, stimmten 1372 Bürger über die Zukunft ihres Ortes ab. Acht Stimmen waren ungültig. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,9 Prozent, das erforderliche Quorum wurde damit locker erreicht. Auf die Frage: „Soll der Erste Bürgermeister der Gemeinde Hollenbach ab dem 1. Mai 2014 Beamter auf Zeit und damit hauptberuflicher Bürgermeister sein?“ antworteten nur 32,4 Prozent, also 442 Bürger mit Ja. 922 Wahlberechtigte, 67,6 Prozent, stimmten mit Nein. Laut Wahlleiter Baur gab es in den Ortsteilen keine Ausreißer in die eine oder die andere Richtung, die Ergebnisse waren relativ ähnlich. Damit bleibt Hollenbach auch für die nächste Amtsperiode bei einem ehrenamtlichen Bürgermeister. Mehr dazu lesen Sie morgen in der Aichacher Zeitung.

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Veröffentlicht am 22.09.2013 20:57 Uhr




 

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