Hollenbach    

Windkraft ohne Aufregung

Hollenbach (beh) Auf völlig ruhige und sachliche Art und Weise hat sich der Hollenbacher Gemeinderat bei seiner Sitzung am Donnerstagabend mit dem Thema Windkraft auseinander gesetzt. Mit den entsprechenden Fragen des Regionalplanes Augsburg, mit denen sich derzeit alle Gemeinden im Landkreis beschäftigten, hat sich der Arbeitkreis ELAN (Natur und Landschaft, Naherholung und Energie) der Dorferneuerung intensiv befasst.

Demnach gibt man weder sogenannte Vorrang-, Vorbehalts- oder Ausschlussgebiete an. Auf den sogenannten „weißen Flächen“, etwa beim Fernsehturm, könne man sich aber unter bestimmten Bedingungen durchaus Windkraftanlagen vorstellen. Allerdings fordert der Gemeinderat, der sich nicht nur hier den Vorschlägen des Arbeitskreises einstimmig anschloss, eine Mindestabstand von 1000 Metern zur Wohnbebauung.

Eine rechtliche Basis für die Forderung gibt es indes nicht. Das planerische Instrument, mit dem die mögliche Ansiedlung von Windkraft gesteuert werden soll, ist der Flächennutzungsplan der Gemeinde, der noch in diesem Jahr erneuert werden soll.

• Gemeinderat Paul Pfundmeier informierte seine Kollegen über die Fortschritte der Bläserklasse, die es seit kurzem an der Hollenbacher Schule gibt. Dort werden über 20 Schüler der 3. bis 7. Klasse von drei Musiklehrer zwei Mal pro Woche unterrichtet.

Pfundmeier war beauftragt, den Dank von Schule, Eltern und Schülern an den Gemeinderat weiterzugeben, der das Projekt ermöglicht hat. Bürgermeister Hans Riß bezeichnete denn auch die Bläserklasse als „absolut sinnvolles Projekt“, und für den Gemeinderat war es kein Thema, die Kosten in Höhe von gut 2600 Euro für die Erstausstattung mit Noten und andere Grundausrüstung für die Bläserklasse zu übernehmen.



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Veröffentlicht am 27.03.2011 16:21 Uhr




 

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