Hollenbach    

Haushalt, der Freude macht

Hollenbach - "Das ist ein Haushalt, der Freude macht", schloss Hollenbachs Kämmerer Richard Baur seinen etwa halbstündigen Vortrag über den Gemeindehaushalt für das laufende Jahr. Wie gewohnt gut vorbereitet, präsentierte Baur das 102 Seiten starke Werk - mit erfreulichem Inhalt für die Gemeinde: Trotz einer fast vier Millionen Euro teuren Investitionsliste beträgt die Zuführung zum Vermögenshaushalt fast 800 000 Euro, zudem hat die Gemeinde ein Polster von zwei Millionen Euro. So passierte Baurs Finanzplan das Gemeindegremium am Donnerstagabend ohne Diskussion, mit wenigen Nachfragen und einstimmig.


Der Verwaltungshaushalt schließt mit 4 010 000 Euro. Im Verwaltungshaushalt finden sich die laufenden Einnahmen und Ausgaben. Das sind Zahlungen, die die Gemeinde regelmäßig zu leisten hat oder erhält, also Steuereinnahmen und allgemeine Zuweisungen. Diese erhöhen sich 2017 um 252 000 Euro auf 2 849 000 Euro. Das ist deutlich mehr als 2016.
Im Großen und Ganzen sind die Zahlen im Verwaltungshaushalt 2017 denen des Vorjahrs recht ähnlich. Einige Ausgaben aber fallen auf: So sind für den Unterhalt des Rathauses 30 000 Euro (Vorjahr: 2000 Euro) eingestellt. Baur führte auch gleich einen Grund dafür an: Das Rathaus habe dringend eine Frischekur nötig, darunter einen Anstrich. Deutlich weniger als im Vorjahr steht dafür beim Unterhalt der Feuerwehrgerätehäuser: 3000 Euro, Vorjahr 10 000 Euro. Ein ungewohnt dicker Brocken ist 2017 auch die Schulverbandsumlage: 359 000 Euro sind im Haushalt angesetzt (Vorjahr: 272 000 Euro). Doch damit werde "die Schule tiptop", so Richard Baur. Das Haus werde gestrichen, der Raum für PCB - Physik, Chemie, Biologie - werde erneuert.
Gelohnt hat sich der Wechsel des Stromanbieters; für Strombezug, Netzentgelt und Wartungspauschale für die Straßenbeleuchtung werden 10 000 Euro (statt 30 000 Euro wie die vergangenen zwei Jahre) fällig. Erhöht von 12 000 Euro auf 15 000 Euro wurde der Ansatz für die Ausgaben zum Unterhalt der Feld- und Wirtschaftswege.
Weniger Einnahmen hat die Gemeinde bei Mieten und Pachten,
Von Ines Speck Lesen Sie den kompletten Artikel in der Aichacher Zeitung oder in unserem E-Paper, für das es auch Tageszugänge gibt.


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Veröffentlicht am 15.07.2017 00:00 Uhr




 

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