Adelzhausen    

Pläne drehen eine Ehrenrunde

Adelzhausen - Eigentlich wollten die Adelzhausener Gemeinderäte das lange diskutierte Verfahren um die Sanierung und Umnutzung des alten Dreiseithofes in Heretshausen am Mittwoch abschließen. Nun gehen der Bebauungsplan und der geänderte Flächennutzungsplan aber erneut in die Auslegung.

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Bei der zweiten Auslegung gingen ungewöhnlich viele Anregungen von sogenannten Trägern öffentlicher Belange, genauer vom Landratsamt, ein, die die Gemeinderäte abwägen mussten. Sowohl das Landratsamt wie auch Planerin Katrin Mohrenweis rieten deshalb zu einer dritten, verkürzten Auslegung, in der dann nur noch das Landratsamt Stellungnahmen abgeben kann.
Wie mehrfach berichtet, sollen in den unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden Wohnungen und eine Ladeneinheit entstehen, außerdem drei Bauplätze außerhalb des Hofes. Eine Reihe der nun eingegangenen Anregungen betrifft formale und redaktionelle Dinge, einige aber auch konkrete Festsetzungen und Vorgaben.
Einmal mehr ging es dabei unter anderem um das Thema Parken. So werden die Stellplätze im Hof nun genauer festgeschrieben; bei den drei neuen Bauplätzen beschlossen die Gemeinderäte, für Garagen kein eigenes Baufenster zu machen, die Garagen dürfen auch das festgesetzte Baufenster nicht überschreiten. Nebengebäude sind nun außerhalb der Baugrenze nur in Ausnahmefällen erlaubt.
Die Grundflächenzahl (GRZ) im Hofbereich wird von 0,5 auf 0,6 erhöht, um "sicher zu gehen", so Katrin Mohrenweis. Andernfalls hätte es bei den Reihenhäusern in Einzelfällen zu einer minimalen Überschreitung der GRZ kommen können. Das will man vermeiden. An der Gebäudegröße ändere die erhöhte GRZ kaum etwas, so Mohrenweis.

Von Dr. Berndt Herrmann

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Veröffentlicht am 05.10.2017 23:00 Uhr




 

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